E-Commerce SEO

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von: Marco Ubben

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07.31.2021

E-Commerce SEO – Mit unserem Leitfaden auf die ersten Ränge

Sie haben ein E-Commerce Unternehmen? Sie haben bereits Rankings in den Suchmaschinen? Sie bezahlen monatlich große Summen für Google Ads? Dann sollten Sie diesen Ratgeber unbedingt lesen.Nachdem Sie diesen Leitfaden gelesen haben und unsere Tipps kontinuierlich befolgen, wird ihr E-Commerce Unternehmen:

  • Geringere Ads kosten verursachen
  • Bessere Rankings in Suchmaschinen erzielen
  • Mehr Traffic & Besucher
  • Höhere Gewinnspannen & Verbesserung der KUR (Kosten Umsatz Relation)

Was gibt es zu beachten?

Wie bei allen SEO-Maßnahmen, ist auch E-Commerce SEO stark abhängig davon, wieviel Arbeit und Qualität Sie in die Arbeiten investieren können. Mehr ist nicht immer mehr. Qualität jedoch schon. Schreiben Sie zum Beispiel lieber einen Evergreen Inhalt im Jahr als 12 unterdurchschnittliche Beiträge die es nicht einmal in die Rankings der Suchmaschinen schaffen.
Natürlich müssen Sie beachten, dass die Inhalte die Sie erzeugen ein Ranking erzielen können. Schreiben Sie jedoch nicht für die Suchmaschine. Denn Google & Co. werden niemals Artikel von Ihnen kaufen. In unserem Ratgeber, haben wir die Aufgaben für Sie nach Dringlichkeit sortiert. So ersparen Sie sich die Frage nach der Reihenfolge und sehen bei Google & Co. schneller die ersten Erfolge.  

1. SEO Fehler identifizieren

Fast jeder Onlineshop hat Fehler. Fast jede Webseite hat Fehler. Das ist in den meisten Fällen auch nichts Weltbewegendes, hat aber, bei Erledigung häufig eine große Auswirkung auf das allgemeine Ranking der Seite. Die erste Anlaufstelle um Shop Fehler zu identifizieren ist immer die Google Search Console. Hier sehen Sie auf den ersten Blick, ob es zu Fehlern in der Indexierung gekommen ist, Inhalte nicht lesbar sind oder ob andere Ranking Faktoren gibt, die eine korrekte Indexierung oder Anzeige verhindern. Häufig handelt es sich hierbei um schwerwiegende Fehler, die dafür sorgen können, dass einzelne Seite oder die ganze Webseite nicht angezeigt werden können. Unser Tipp: schauen Sie mindestens einmal pro Woche in die Google Search Console ob Fehler jeglicher Art vorliegen.

 

Um Fehler zu identifizieren, die Ihre Suchmaschinenoptimierung beeinträchtigen, reichen die Search Consolen Daten jedoch häufig nicht aus. Auf Webseiten wie sitecheck.pro haben Sie die Möglichkeit, Online Shops und Webseiten auf Fehler zu überprüfen. Nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren auch die Site Audit Tools von SEO Tools wie Sistrix, Semrush, ahrefs & Co. Aufgeteilt in kritische Fehler, Warnung und Hinweise sind die Webseitenfehler aufgelistet und sollten entsprechend abgearbeitet werden. Kritische Fehler sollten mit der höchsten Priorität bearbeitet werden. Warnungen sind zumeist optimierender Natur und Notizen sind häufig nur „nice to haves“. Einen Score von 100 % zu erhalten ist schwierig und häufig auch nicht nötig.

2. Seitenstruktur & Crawltiefe

Google & andere Suchmaschinen müssen täglich Millionen von bestehenden und neuen Webseiten und Onlineshops crawlen. Bei einem Crawling wird möglichst der gesamte Onlineshop untersucht und hoffentlich in den Suchindex aufgenommen. Damit das auch klappt, müssen es Google, usw. möglichst einfach haben. Das sogenannte Crawlbudget dass der Seite geben wird, bestimmt wieviele Seiten überprüft werden und wie tief der Crawler die Seite überprüft. Eine besondere Tiefe und Verschachtelungen ist für Suchmaschinen jedoch immer schwierig. So wird die Indexierung behindert und möglicherweise sogar verhindert. Um es dem Crawler möglichst einfach zu machen, müssen Inhalte in der Seitenstruktur klar und nicht tief aufbereitet sein. Was das heißt, sieht man in dieser Grafik:
Die Startseite ist häufig der erste Eintrittspunkt für den Besucher und die Suchmaschine. Aus dieser Navigation heraus folgt bestenfalls die Kategorieseite und als tiefste Ebene wird die Produktseite verwendet. So muss der Crawler nur in die dritte Ebene der Seite abtauchen um alle Inhalte indexieren zu können. Diese hierarchische Anordnung hilft Google und anderen Suchmaschinen deine Seite und die Priorisierung deiner Inhalte zu verstehen. Das wichtigste ist jedoch, dass Benutzer mit einer solchen Navigation einfach zurechtkommen und Inhalte schnell gefunden werden. Ratschlag Einmal indexiert, vergessen Suchmaschinen so schnell nicht die Seitenstruktur Ihres Onlineshops. Gerade bei Onlineshops an denen mehr Personen arbeiten, wird „mal Schnell die Kategorie geändert“. Das führt dazu, dass die Suchmaschine einen Nutzer auf eine vealtete Kategorie- oder Produktseite schickt, die es so nicht mehr gibt. Der Benutzer gelangt also auf eine Seite mit einem Fehler (404). Das erkennt Google und straft die Seite ab. Viel schlimmer ist jedoch der verlorene Nutzer. Änderungen an der Seitenstruktur sollten also stets im Team abgesprochen werden.

3. Titel & Keyword Analyse

Die Optimierung eines Onlineshops kann schnell in tausende Tasks enden. Daher ist die Priorisierung Ihrer Aufgaben natürlich sehr wichtig. Doch mit welchen sollte man beginnen? Wir empfehlen zunächst immer mit den Low-Hanging-Fruits zu beginnen. Das können Aufgaben sein, die einen besonders großen Effekt auf die Optimierung haben oder Aufgaben, die einen großen monetären Wert haben. Klassische Beispiele hierfür sind Produkte die in Ihren Rankings bereits, in den Top 10 sind aber nicht auf den ersten Plätzen oder Kategorieseiten.

Doch wie können Sie nun mit Ihren relevanten Suchbegriffen bei Google & Co. auf der Nummer 1 ranken? Dazu bedarf es erstmal wieder eine Analyse. Diese ist zugleich eine der Umfangreichsten, die Sie in der E-Commerce SEO Optimierung machen müssen.

Die Keyword-Analyse

Bei der Keyword-Analyse werden zunächst alle vorhandenen Keywords des Onlineshops identifiziert. Das kann man mit unterschiedlichen Bezahltools wie Semrush, Rankmaster, usw. erledigen. Diese Tools bereiten die Keywords besser auf und zeigen zudem statistische Werte an. Die gratis Methode wäre der Keyword Überblick in der Google Search Console. Hier werden die Rankings ebenfalls angezeigt. Als weitere Methode können Sie natürlich auch direkt in der Google Suche sehen, auf welchem Platz sich das Keyword befindet. Wenn Sie nun alle Keywords in einer Liste zusammengefügt haben, schauen Sie sich die Rankings in Relation zum Suchvolumen Wichtigkeit für Ihren Shop an. Nicht alle Rankings helfen Ihrem E-Commerce Unternehmen. Zudem werden Sie bereits mit Brand-Keywords häufig auf Rang 1 sein. Gerade zu Beginn ist es nicht sinnvoll, alle Keywords zu optimieren. Definieren Sie daher in die wichtigsten. Diese sind auch der Beginn Ihrer Onlineshop SEO Strategie.

Beginn der Keyword recherche

Dafür benötigen wir idealerweise eine Excel-Tabelle. In der ersten Spalte, tragen Sie nun alle Keywords ein, die Ihnen zu Ihrem Online Shop in den Sinn kommen. Das können allgemeine Keywords sein wie der Unternehmensname, Kategorien und Artikel. Diese Liste ist sehr wichtig im Hinblick auf Ihre eigene Wahrnehmung und das Wording Ihres Shops. Nehmen Sie sich nun ein SEO Tool Ihrer Wahl zur Hand und schauen mittels der Keyword-Analyse, mit welchen Keywords Ihr Unternehmen bereits rankt. Wenn Sie Semrush als Keywordtool nutzen, klicken Sie im linken Bereich auf den Reiter SEO –> Organische Recherche. Nun geben Sie die URL Ihres Onlineshops dort ein. Ihnen werden nun im nächsten Schritt, alle Rankings Ihrer Domain angezeigt. Damit haben Sie sozusagen den Status Quo Ihres aktuellen Keyword-Rankings. Semrush zeigt Ihnen neben dem Namen und Ranking nun noch weitere wichtige Informationen an.  Die wichtigsten für Ihre Analyse lauten:

  • Name – Der korrekt geschriebene Name des Keywords
  • Ranking – Ihr aktueller Platz im Google Ranking
  • Suchvolumen – Wie häufig wie durschnittlich im Monat nach dem Keyword gesucht
  • URL – Mit welcher Seite ranken Sie mit diesem Keyword

Alle weiteren Informationen wie: Keyword Difficulty, Traffic, CPC, usw. lassen wir erstmal außer acht. Mittels der Export Funktion können Sie nun bequem alle Keywords exportieren. Das machen Sie am besten mittels Excel Variante und laden die Tabelle in Ihr Tabellen Kalkulationsprogramm. Voila der Ist-Stand Ihrer Keyword-Analyse ist geschaffen. Erinnern Sie Sich an die Liste mit Ihren eigenen Keywords? Kopieren Sie nun alle Keywords und gehen im Semrush links auf den Reiter Keyword Übersicht. Dort geben Sie alle Keywords ein. Im nächsten Fenster sieht es wieder wie bei Ihrer Ist-Analyse aus. Exportieren Sie diese Liste nun ebenfalls und hängen Sie, Sie unterhalb der bereits vorhandenen Keywords in die Liste. Nun haben Sie bereits eine erweiterte Liste, denn niemand ist mehr Fachmann als Sie über die Produkte Ihres E-Commerce Unternehmens. Sie möchten kein Geld für ein Keyword Tool wie Semrush bezahlen? Kein Problem! Viele Keywords können Sie mit dem Gratis Tool: Google Keyword Planner finden. 

Keyword Liste erweitern

Nachdem wir nun die Basis geschaffen haben, versuchen wir die Liste nochmals zu erweitern. Ihr Unternehmen ist sicherlich nicht das einzige auf dem Markt und mit ziemlicher Sicherheit wird der Wettbewerber Rankings haben, die für Ihr E-Commerce SEO interessant sind. Machen Sie sich nun einmal Gedanken, wer Ihre größten Mitbewerber sind. Notieren Sie sich bitte Ihre vier am stärksten konkurrierenden E-Commerce Unternehmen. Bitte beschränken Sie sich dabei auf eigenständige Onlineshops und keine Marktplätze wie Amazon, Ebay, usw. Wir nutzen hierfür wieder Semrush und navigieren in der linken Navigation zum Punkt: Keyword GAP. Geben Sie nun als erstes Ihre eigene Domain ein. Die vier weiteren Felder belegen Sie jeweils mit einem Ihrer Mitbewerber.

Der Keyword Gap macht nun folgendes: Alle Keywords für die Ihre Mitbewerber aktuell Ranking werden miteinander vergleichen und einzeln aufgelistet. Da wir heute eine einfache Keyword-Liste erstellen möchten, exportieren Sie nun wieder alle Keywords aus der Liste. Aus dem Export benötigen Sie nun nur: Keyword & Suchvolumen. Ein Ranking besteht ja noch nicht und somit auch noch keine URL. Diese Liste fügen Sie nun ebenfalls in Ihre Liste mit ein. Spätestens nun, haben Sie eine sehr umfangreiche Keyword-Datenbank für speziell für Ihr E-Commerce. Mit dieser Liste haben Sie bereits eine vollwertige Keyword-Analyse erstellt. Jedoch muss diese nun noch weiter verarbeitet werden.

Keywords Clustern

Beim Keyword Clustern fügen wir nun als Erstes eine weitere Spalte hinzu. Die Spalte hat den Namen: Keyword Art. Bei der Keyword-Art gibt es drei unterschiedliche Varianten:

  • Marke
  • Generisch
  • Transaktional

Bei Marken Keywords handelt es sich meist um die Namen Ihrer Wettbewerber. Diese Keywords sind für Ihr eigenes Keyword-Set nicht interessant, denn hier wird bereits konkret nach einer anderen Marke gesucht. Bei den transaktionalen Keywords handelt es sich um alle Suchvarianten, bei denen bereits ein konkreter Wunsch besteht. Beispiele hierfür wäre das Keyword mit dem Zusatz kaufen, buchen, leihen und weitere. Diese Keywords stehen zudem auch bereits am Ende der Customer Journey und haben einen hohen Wert. Generischen sind alle weiteren Keywords. Häufig sind es noch sehr allgemeine Suchen. Sie sind häufig auch der Anfang der Customer Journey.
Als weitere Spalte empfehlen wir Ihnen die Spalte: Fokus. In der Fokus Spalte nutzen Sie am besten die Abhak- oder Kästchen-Funktion aus Google Calc. Werfen Sie nun ein Blick auf jedes einzelne Keyword. Jedes Mal, wenn in Ihrer Analyse ein Keyword zu Ihrem SEO-Konzept passt, setzen Sie den Haken bei Fokus. So erhalten Sie am Ende eine Liste, mit Keywords, die Sie entsprechend Ihrer Vorlieben abarbeiten können. 

Keywords Priorisieren

Sie haben nun eine vollständige Liste mit Keywords von Ihnen und Ihrer Mitbewerber. Doch welche Keywords sollten nun in welcher Reihenfolge von Ihnen bearbeitet werden? Dafür fügen wir dem Dokument nun eine letzte Spalte hinzu. Die Spalte hat den Namen Low-Hanging Fruit. Als Low-Hanging Fruit bezeichnen wir im E-Commerce SEO alle Keywords die bereits ein gutes Ranking haben, allerdings nicht im relevanten Bereich für Nutzer sind. Im allgemeinen Empfehlen wir Keywords ab einem Ranking von 5 und mehr Low-Hanging Fruit zu bezeichnen. Der Vorteil dieser Keywords liegt auf der Hand. Google betrachtet die Seiten bereits als relevant. Mit ein wenig Optimierung können Sie diese auf die ersten Ränge bringen und so Ihre Klickwarscheinlichkeit für diese Keywords um bis zu 80 steigern. 
Um jedoch nicht ausschließlich nur aktuelle Keywords zu bearbeiten, empfehlen wir Ihnen die 2 zu 1 Methode. Zwei Keywords aus Ihrer Analyse werden optimiert und ein neues Keyword wird geschaffen. Anhand eines Keyword Contentplan machen Sie sich einen monatlichen Plan, an welchen Tagen Sie die Keywords bearbeiten möchten. 

4. Kategorien Optimieren

Die Kategorien sind die wichtigsten Seiten Ihres Onlineshops. Hier muss ganz klar der Fokus liegen auf die Produkte. Doch was bringt Ihnen eine Kategorieseite, die von niemandem gefunden wird? Leider nichts. Natürlich können Sie auch jede Kategorie teuer mit Google Ads bewerben, in diesem Beitrag geht es jedoch um E-Commerce SEO. Also schauen wir uns an, wie Sie Ihre Kategorien am besten für SEO optimieren können.

Kategorietexte

Um es direkt vorweg zu sagen: Auch wir finden SEO-Kategorietexte nicht hübsch. Zumindest, wenn Sie einfach unter eine Kategorie gesetzt werden. Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten in Shopsysteme aller Art die Kategorietexte logisch in eine Seite einzubauen. Kategorietexte sollten idealerweise oberhalb der Produkte sein. Häufig ist es allerdings nicht mit dem UX vereinbar und so wandern die Texte in 90 % der Fälle unterhalb die Produkte. Versuchen Sie jedoch zumindestens einen Teil des Textes bereits oberhalb der Produkte zu platzieren. Ebenso wie ein passendes Bild mit dem Titel der Seite. Diesen Bereich nennt man Above the Fold. So können Sie den gesamten Text mit einer Beschreibung der Kategorie oben anteasern und mittels eines Anchors nach unten verlinken, um dort den Rest des Textes anzuzeigen.

Inhalte eines Kategoriestextes

Niemand ist mehr Fachmann als Sie. Verkaufen Sie im Kategorietext Ihre Produkte, indem Sie die Kategorie beschreiben und die Vorteile darstellen. Denken Sie immer daran: Content ist King. Die besten Inhalte werden sich immer durchsetzen. Schreiben Sie den Text nicht für die Suchmaschine, sondern für Ihre Nutzer! Halten Sie sich beim Schreiben der Texte am besten an diese Punkte:

  • Bieten Sie dem Kunden viele Informationen
  • Schreiben Sie den Text lieber zu lang als zu kurz
  • Der Text muss auf jeder Kategorieseite individuell sein
  • Schreiben Sie alle Kategorietexte in einer einheitlichen Struktur
  • Kleine Absätze und leicht geschriebene Texte lassen sich einfacher lesen
  • Die Kategorieseite muss von google Crawler lesbar sein
  • Nutzen Sie die H1 bis H3 Überschriften
  • Verwenden Sie Synonyme des Keywords
  • Schreiben Sie interessante Meta Titel und Beschreibungen
  • Verwenden Sie unterschiedliche Medien wie Bilder & Videos
  • Setzen Sie interne und externe Links
  • Nutzen Sie Aufzählungen und Fettschreiben
  • Verwenden Sie das Keyword der Kategorie im Text

Natürlich bleiben

Google & andere Suchmaschinen erkennen sehr schnell ob jemand nur einen Seo-Text schreiben will oder dem Nutzer einen Mehrwert liefern möchte. Geben Sie Ihren Text anschließend jemanden zu lesen, ob dieser natürlich wirkt. Ein häufiges Wiederholen der oder des Keywords ist zwar relevant für den Text, darf jedoch nicht übertrieben werden. Hier kommen wir auch direkt zu einem Fehler der häufig von SEO Agenturen gemacht wird. Artikeltexte haben im Namen häufig bereits das Keyword. Die Optimierung des Textes bezieht sich jedoch ausschließlich auf den Text und nicht die kommende Kategorieseite. So entsteht sehr schnell Keyword Spam und die ganze Arbeit war umsonst. Im schlimmsten Fall sinkt die Seite sogar im Ranking. Geben Sie daher den Text zunächst auf der Kategorieseite ein und schauen Sie sich mittels Browser Extensions wie SEO Quake für Chrome die Keyworddichte an.
Kommt das Keyword dort nicht oder zu häufig vor, bearbeiten Sie den Text am besten nochmals.

Anzahl Kategorie Keywords

Weitere Ranking Faktoren

Nicht bloß der Kategorietext sorgt für ein gutes Ranking. Damit Ihre Kategorie bei Google angezeigt wird, benötigen Sie vorallem eins: Passende Artikel. Bennen Sie daher die Artikel mit Ihren Keywords & Synonymen. Google ist sehr gut darin festzustellen, ob es sich um die richtigen Artikel passend zur Kategorie handelt.
Besonders beliebte Produkte und Topseller gehörigen immer auf die ersten Ränge der Kategorie. Wählen Sie hochwertige Bilder für Ihre Produkte, zeigen Sie klar den Preis an. Haben Sie aktuell einen Rabatt auf den Artikel? Bitte ebenfalls anzeigen! Achten Sie natürlich auch auf rechtliche Hinweise. Um es Nutzern besonders einfach zu machen, können Sie Filter für Produkte einstellen. Neben klassischen Filtern wie Preis, Alphabetisch und Beliebtheit, sollten Sie immer Kategorie spezifische Filtern anbieten. Das können zum Beispiel Filter für Größe, Länge, Gewicht, Farbe und viele weitere sein. Mittels dieser Filter können sich Nutzer besonders schnell die richtigen Produkte anzeigen lassen. Achten Sie darauf, dass Ihr Warenkorb immer einfach zu erreichen ist, Ihre Navigation einfach bedienbar ist und Nutzer innerhalb weniger Klicks, das geeignet Produkt angezeigt bekommt. Sobald Sie Änderungen an Ihren Kategorien vorgenommen haben, hinterlegen Sie es in Ihrem E-Commerce SEO. Nur so lassen sich Veränderungen auch zukünftig nachvollziehen und gegebenenfalls wieder abändern.

Paginieren

Bei Onlineshops mit vielen Artikeln, kommt es häufig dazu, das Kategorien paginiert werden. Eine Paginierung sind alle weiteren Seiten nach der ersten Kategorieseite. Das Problem dabei ist, das die Inhalte auf den weiteren Seiten häufig denen auf der ersten Seite gleichen. Denn auch der SEO Text wird hier nochmals angezeigt. Das verwirrt Google, denn es ist nicht klar, welche Seite priorisiert werden soll. Daraus entsteht häufig Duplicate Content. Duplicate Content sind gleiche Inhalte wie auf einer anderen Seite. Um das zu vermeiden empfehlen wir Ihnen alle Kategorie Seiten ab der zweiten Seite auf no-index, follow zu stellen. Das heißt dass Google diese Seite nicht in den index aufnehmen soll, den Links auf dieser Seite jedoch folgen soll.

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5. Top Artikel optimieren

Der Fokus von vielen E-Commerce SEO Optimierungen ist die Steigerung des Umsatzes. Was liegt also näher, als die direkte Optimierung der Artikel? Doch mit welchen Artikel soll man beginnen und welche kann man vernachlässigen, ohne wichtige Rankings zu verlieren? Mit unserer Checkliste erhalten Sie eine Übersicht über wichtige Optimierungen, damit Ihre Produkte künftig besser ranken.

Nichts geht über Qualität

Sie sind der Fachmann für die Artikel die Sie verkaufen. Warum lassen Sie das Verkaufsgespräch dann den Hersteller führen, der überall das gleiche erzählt? So beschreiben wir es, wenn Kunden uns Fragen, ob Sie die Texte des Herstellers nutzen sollen. Schreiben Sie den Text für den Nutzer. Schauen Sie sich dazu genau an, wonach der potenzielle Kunde überhaupt sucht und schreiben beantworten Sie seine Suchintention im Text. Beantworten Sie wichtige Funktionen und Eigenschaften. Sie haben eine Story zum Artikel? Sehr gut! Kunden online und offline lieben persönliche Geschichten zu Produkten!

Info, Info, Info!

Je mehr Informationen Sie zu einem Artikel zur Verfügung stellen, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Kunde alle seine Fragen beantwortet bekommt. Doch auch Suchmaschinen benötigen Informationen, um einen Text zu verstehen. Je mehr Informationen Sie Google & Co. liefern, desto warscheinlicher wird es sein, dass die Informationen korrekt dem Artikel zugeordnet werden und das Produkt für das Keyword rankt.

Strukturieren Sie Ihre Artikel

Bei einem Besuch gewöhnt man sich sehr schnell an gewisse Strukturen und den Aufbau eines Onlineshops. Der Kunde kann navigieren und weiß, wo er Informationen findet. Wenn nun alle Seiten einen anderen Aufbau haben, fehlt schnell das Vertrauen und der Nutzer entscheidet sich für Ihren Wettbewerber. Achten Sie daher darauf, dass Ihre Texte einen ähnlichen Aufbau haben.

Einfache Texte und Sätze

Artikeltexte sollten nicht für Linguistik Professoren geschrieben werden. Nutzen Sie kurze Sätze und verwenden Sie häufiger kleine Absätze in Ihren Produkten. Kurze Sätze können zudem von Google & Co. besser verstanden werden als lange Schachtelsätze. Ebenso verhält es sich bei kurzen Absätzen.

Überschriften

Texte sollten wie Bücher formatiert sein. Um das zu ermöglichen, gibt es Überschriften. Die H1 Überschrift ist sozusagen das Buchthema. Das Thema (und die H1) kommen nur einmal in einem Text vor. Die H2 und H3 Überschriften strukturieren den Text weiter. Unser typisches Beispiel lautet:

  • H1 :Katzen (Thema der Seite)
    • H2: Katzenfutter
      • H3: Katzen Nassfutter
      • H3: Katzen Trockenfutter
    • H2: Katzenspielzeug
      • H3: Katzenangel
      • H3: Katzen Maus

So können Shopbesucher mit einem schnellen Blick erkennen, welches Thema in dieser Übersicht besprochen wird. Doch auch Google & Co. erkennt so die Struktur eines Textes und versteht den Text einfacher.

Listen, Aufzählungen, Fett & Tabellen

Diese 4 Varianten lockern Ihren Text auf und bieten zusätzlich Informationen auf einen Blick. Aufzählungen mit den wichtigsten Artikelinformationen helfen dem Nutzer Fragen schnell zu beantworten. Fett Texte stellen zudem besonders wichtige Fakten heraus. Diese Informationen helfen auch den Suchmaschinen Texte zu verstehen und Informationen zu verarbeiten.

Verwenden Sie das Keyword

Das Keyword des Artikel muss mehrfach genannt werden. Nur auf diese Weise kann der Crawler verstehen, was im Text besprochen wird. Je nach Anzahl der Wörter sollten Sie das Keyword öfters nutzen. Schau Sie sich im Anschluss anhand der Keyworddichte den Wert an. Werte rund um 1% halten wir aktuell für einen gut lesbaren Wert.

Synonyme & W Fragen

Seit dem Jahr 2020 sprechen wir im E-Commerce SEO von sogenannten Entitäten. Erstmalig hat Google bereits im Jahr 2012 von Entitäten gesprochen. Synonyme, also Entitäten sind in der Suchmaschinenoptimierung unterschiedliche Fragen auf die gleiche Antwort. Auf die Frage: „Wer ist der Facebook CEO“ erhält, man die gleiche Antwort wie auf die Frage „wer leitet Facebook“ oder „wie heißt der Geschäftsführer von Facebook“. Wenn es für Ihr Produkt unterschiedliche Synonyme gibt, verwenden Sie diese also im Text. Viele Suchanfragen beinhalten zudem eine Frage. Auch diese Fragen sollten Sie in Ihrem Text verarbeiten. Mit dem großartigen Keyword Tool: Answer the Public, können Sie sehen, welche W-Fragen zu Artikeln häufig gestellt werden. Eine weitere Möglichkeit ist es, den Suchbegriff bei Google einzugeben. Häufig sehen Sie so bereits, nach welchen Fragen andere Leute gesucht haben.

Keyword in die URL

Bennen Sie die Produkt URL stets mit dem Keyword in der URL. Achten Sie zudem darauf, dass Sie alle Wörter mit einem Bindestrich statt einem Unterstrich trennen. Bei einem – erkennt Google ein neues Wort. Achten Sie zudem darauf, die URL möglichst kurzzuhalten.

 

 

Interne Links

Mit der internen Verlinkung wird die interne Kraft einer Seite weiterverteilt. Zudem hilft es Google & Co. zu verstehen, worum es sich auf der Seite und auch dem Shop handelt. Soweit möglich setzen Sie interne Links. Egal ob Sie andere Produkte verlinken, spannende Blog Beiträge oder Dokumente.

Externe Links

Soweit es Sinn macht, kann es auch gut sein, auf andere Webseite außerhalb der eigenen zu verlinken. Achten Sie jedoch bitte darauf, keine Mitbewerber zu verlinken. Master Backlinks wie zu Facebook, Wikipedia und andere Artikel können jederzeit bedenkenlos verlinkt werden. Sollten Sie jedoch doch einmal zum Wettbewerb verlinken müssen, geben Sie dem Backlink unbedingt das Attribut no-follow. So reichen Sie keine Linkkraft an Seiten weiter.

Produktbewertungen

Kaum etwas vertrauen Besucher Ihres Onlineshops mehr als anderen Nutzern. Mitteils Produktbewertungen können Sie Vertrauen visualisieren und den Artikel und das Ranking steigern. Bewertungen zählen zu den indirekten Rankingfaktoren. Hauptsächlich steigern positive Bewertungen die Conversionrate und helfen somit nicht direkt im Ranking. Wenn über ihr System möglich: Exportieren Sie die Produktbewertungen. So werden sie direkt in der Google angezeigt, was wiederum für eine bessere CTR sorgt.

Medien & Dokumente

Für eine umfangreiche Produktbeschreibung sind neben vielen Informationen im Text auch Grafiken, Videos, PDFs und andere Dokumente hilfreich. Mittels Bildern können Funktionen besser beschrieben und Details angezeigt werden. Mit einem Video kann man schnell sämtliche Informationen darstellen. PDFs zum Downloaden helfen im Nachgang bei der Bedienung. Doch auch bei Medien wie Bilder können Sie aktiv E-Commerce SEO betreiben, indem Sie Bildern Alt-Tags geben. Alt-Tags sind Beschreibungen des Bildes die Suchmaschinen helfen die Bilderinhalte zu verstehen. Doch auch für Ihre Nutzer und die Conversion hat es Vorteile. Blinden Menschen werden die Inhalte Ihres Browser vorgelesen. So auch die Inhalte Ihrer Bilder. Achten Sie zudem darauf, den Bildern einen logischen Namen zu geben. Denn, was ist wohl leichter für eine Suchmaschine zu verstehen: aasdasd323432423.jpg oder gelbe-blume.jpg? Wenn dann noch die passende Alt-Tag besteht kann Google das Bild lesen und Sie haben eine Chance, dass Ihr Bild in der Google Bilder Suche erscheint.

Meta Informationen

Die Meta Informationen sind ebenfalls kein direkter Rankingfaktor, jedoch entscheidend für Ihre Conversionrate und Click-Through-Rate (CTR). Jeder Online Shop sollte im Backend die Möglichkeit haben, Meta Title & Meta Description vergeben zu können. Achten Sie dabei sowohl im Title als auch in der Beschreibung einmal das Keyword der Seite unterzubringen. Das hat den Vorteil, das Google das Keyword in der Suche fett geschrieben darstellt. Doch was sind überhaupt Meta Description und Meta Title? 

Der obere „blaue“ Bereich ist der Meta Title. Hier haben Sie die Möglichkeit bis zu 70 Zeichen unterzubringen. Google berechnet den Platz allerdings in Pixeln, denn ein o ist breiter als ein i. Wenn Sie also im Titel rund 60 Zeichen schreiben, wird der Titel nicht abgeschnitten. 
In der Meta Description haben Sie mehr Platz zur Verfügung. Hier können Sie insgesamt bis zu 156 Zeichen schreiben. Beschreiben Sie kurz um was es geht und beenden Sie die Description mit einer Handlungsaufforderung. Damit Ihre Meta Description und Titel gegen andere herausstechen, haben Sie die Möglichkeit, einige wenig Emojis in Ihr Meta Informationen aufzunehmen. In Kürze werden wir hierzu einen weiteren Blog Artikel veröffentlichen.

6. Domain mit Links stärken

Das Internet ist ein riesengroßes Empfehlungsnetzwerk. Diese Empfehlungen kommen allerdings nicht in Form von guten Wünschen, sondern in Form von Backlinks. Denn wenn wir zum Beispiel einen Inhalt besonders gut und Lohnenswert für unsere Leser finden, verlinken wir diesen.
Bei einer solchen Verlinkung – der E-Commerce SEO Fachmann spricht von einem Backlink – wird etwas des Vertrauens auf die andere Seite geleitet. Je mehr Vertrauen auf die Seite geleitet wird, desto höher ist die Domain Authority Ihres Onlineshops. Mittels dieses Wertes berechnen Google & Co. die Rankings für Ihre Keywords. Je höher also die Authority, desto wahrscheinlicher ist es, dass Ihre Produkte und somit auch Ihr Shop in den SERPs auf den ersten Rängen landen.

Doch wie kann Ihre Domain nun Links erhalten? Dazu gibt es mittlerweile tausende Tipps und Tricks im Internet, wir beschränken uns heute auf die wichtigen für Onlineshops.

Schauen Sie beim Wettbewerb

Wenn Ihr Wettbewerb vor Ihnen steht, sind entweder mehr Links oder bessere Links vorhanden. Diese Links sollten schonmal als erste Basis Ihres eigenen Link-Aufbaus nehmen. Im Link Building Tool von Semrush haben Sie die Möglichkeit, Ihre Domain mit denen Ihrer Mitbewerber zu vergleichen. Zusätzliche können Sie auswählen, welche Keywords besonders interessant sind für Ihr Linkbuilding. Daraus entsteht eine Liste an möglichen Backlinks. 

Links identifizieren

Die Liste der Backlinks ist leicht mehrere tausend Links lang. Das kann einen schnell verschrecken. Semrush hat hierzu eine Bewertung bereits vorgenommen und die Links in die Qualität 1 bis 5 eingeteilt. Zusätzlich bewertet Semrush die Domain Authority von 0 bis 100. Allgemein könnte man sagen, je höher die Autorität der Domain ist, desto besser ist der Backlink.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Klassizifierung des Links. Es gibt Zwei Arten von Backlinks: Do-Follow und No-Follow. Do-Follow Links übertragen den Linkjuice und steigern Ihre Domain Authority fast direkt. No-Follow Links gibt es typischerweise von Wikipedia, Facebook und anderen großen Domains. Diese Links geben keine Linkkraft weiter, sind jedoch essenziell wichtig für Ihr Linkprofil. Denn Eigentlich möchte Google, dass alle Links natürlich entstehen. Eine genaues Verhältnis zwischen Do- & No-Follow Links gibt es nicht. No-Follow Links sollten jedoch häufiger vertreten sein. 

Inhalte die Links erstellen

Idealerweise erstellen Sie mit Ihrem Online Shop Inhalte, die selbst für Verlinkungen sorgen. Nehmen wir mal an, Sie vertreiben Produkte eines asiatischen Herstellers. Hierzu gibt es allerdings noch keine Dokumente für den europäischen Markt. Wenn es aktuell die Beschreibung nur auf Mandarin gibt, sollte Sie eine neue deutsche & englische Beschreibung erstellen. Die Beschreibung werden sicherlich auch von Ihren Mitbewerbern benötigt. Sollten diese nun Ihre Dokumente verwendet, verpflichten Sie sie dazu, Ihnen einen Backlink zu geben. Genauso können Sie es mit Infografiken, Videos und vielen anderen Medien machen. Diese Art des Linkaufbaus ist natürlich und entspricht den Google Guidelines. 

Backlinks aktiv aufbauen

Geben wir es zu: Backlinks aktiv aufzubauen ist eigentlich nicht erlaubt. Mittlerweile jedoch eine vollkommen normale Disziplin im E-Commerce SEO. Arten des Linkaufbaus gibt es viele. Diese sogenannten Linkbuilding Strategien unterscheiden sich je nach Nische. Für uns muss ein Backlink jedoch immer eine Eigenschaft haben: Er muss Traffic bringen. Achten Sie zudem darauf, Backlinks von hochwertigen Seiten zu erhalten. Die Backlinks sollten mit Ihrer Webseite oder einem Keyword betitelt sein. Zudem sollten nicht alle Backlinks auf die Startseite verweisen. Ebenso benötigen Ihre Kategorien und Top-Produkte Verlinkungen. Als letzten Tipp noch ein wichtiger: Nicht übertreiben! Wenn Ihr Online Shop jahrelang keine Links erhalten hat und plötzlich viele hunderte Links erhält, merkt es Google und straft die Domain ab. Im schlimmsten Fall fliegen Ihre gesamten Seiten aus dem Google Index. 

7. Informaler vs. Transaktionaler Inhalt

Die typischen Phasen einer Customer Journey im Online Marketing sind:

  • Aufmerksamkeit
  • Überzeugung
  • Kauf
  • Nach-Kauf
  • Kundenbindung

Häufig bilden Onlineshops aber nur einen Bereich der Customer Journey ab: Den Kauf. Erfahrungsgemäß sind die Kauf-Keywords natürlich die schwierigsten. Wenn Ihr Wettbewer nun ebenfalls nur Kauf-Keywords hat, ist es Ihre große Chance bereits im Vorfeld die Weichen für einen Erfolgreichen Verkauf zu stellen.

Transaktionale Inhalte

Transaktionale Inhalte und Keywords beinhalten immer eine Aktion. Typischerweise sind es Keywords mit der Handlung: Kauf, mieten, buchen und weitere. In der Customer Journey wurde sich also bereits über den Artikel informiert und die Kaufentscheidung getroffen. Es wird also nur noch ein passender, in der Regel günstiger, Anbieter gesucht. Im Suchmaschinen Marketing und Google Ads (Online Marketing) sind das häufig die teuersten Keywords. Gleichzeit haben Sie eine höhere CTR und Conversion rate.

Informelle Inhalte

Informelle Inhalte sind der Beginn einer Customer Journey. Ein Kunde hat ein Problem, einen Wunsch oder Anliegen und sucht die passende Antwort hierzu. Die Intention etwas zu kaufen ist zunächst noch nicht gegeben. Mittels informellen Inhalten können Sie das Thema beschreiben und dem Kunden Informationen bieten. Idealerweise so viele Infos, dass dieser Artikel Sie bereits als absoluten Fachmann für diesen Artikel platziert.

Blog: Themen analysieren

Jeder Onlineshop hat Themen, über die er im Blog schreiben kann. Besonders beliebt sind Test- und Erfahrungsberichte. Da Sie der Fachmann sind, fällt Ihnen bestimmt auch eine Menge zum Thema ein. Machen Sie sich eine Liste mit interessanten Themen und gehen Sie über zum nächsten Schritt

Keyword Analyse

Geben Sie im Keyword Tool Ihrer Wahl nun Ihre zuvor bestimmten Themen ein. In Tools wie Semrush erhalten Sie nun eine Liste ein Möglichen Themen und Keywords. Schauen Sie zudem welche Themen ein besonders hohes Suchvolumen haben. Diese Themen sind am beliebtesten und werden am meisten gesucht.

Produkte Analysieren

Vergessen Sie nicht, warum der Artikel geschrieben wird: Um Produkte zu verkaufen. Ihr Blog Beitrag muss daher auch Artikel enthalten, die Sie verkaufen. Sprechen Sie mit Ihren Category-Managern ob die beworbenen Produkte auch in Zukunft noch vorhanden sind, denn auch E-Commerce SEO Inhalte benötigen etwas Zeit, bis sie ranken.

Blog Beitrag schreiben

Das wichtigste kommt zum Schluss. Das Schreiben des Artikels. Um Ihnen dabei etwas unter die Arme zu greifen, empfehlen wir Ihnen den Text vorher zu strukturieren. Das Thema des Titels wird mit einer H1 Überschrift versehen. Mit den H2 Überschriften unterteilen Sie den Text weiter. Mit H3 Überschriften unterteilen Sie den Text noch weiter. Nun haben Sie eine Struktur und können anhand der Überschriften Ihren Text schreiben.
Im Bereich der Kategorie Optimierung hatten wir Ihnen bereits die Grundsätze von guten Texten erklärt. Diese Grundregeln sollten Sie ebenso bei Ihren Blog Beiträgen nutzen.

Blogbeiträge SEO Konform

Achten Sie beim Schreiben der Beiträge auf folgende Grundregeln:

  • Content ist King
  • Informationen liefern
  • Strukturieren
  • Einfaches schreiben
  • Überschriften nutzen
  • Listen, Aufzählungen, Fett schreiben & Tabellen
  • Keywords nutzen
  • Synonyme & W-Fragen
  • Keyword in die URL
  • Interne Links nutzen
  • Externe Links erstellen
  • Produktbewertungen nutzen
  • Medien & Dokumente
  • Meta Informationen

8. Content Distribution

Die Content Distribution, also die Verteilung der Inhalte an unterschiedliche Kanäle ist ähnlich wichtig wie die Texterstellung. Ein guter Beitrag ist nichts wert, wenn er nicht gefunden und gelesen wird. Die Distribution ist dabei auf viele unterschiedliche Arten möglich:

Social Media

Die klassische Form der Content Distribution ist eine Verteilung über die Social Media Kanäle. Gerade als E-Commerce Unternehmen haben Sie sicherlich eine Fülle an Social Media Accounts. Falls nein: Legen Sie sich für die folgenden Netzwerke unbedingt einen Unternehmens Account an:

  • Facebook
  • Instagram
  • LinkedIn
  • Xing
  • Google My Busines

Somit haben wir schonmal die ersten Fünf Netzwerke, an denen Sie Ihren Text platzieren können.

Unternehmens Newsletter

Sie verschicken regelmäßige Newsletter an Ihre Kunden? Perfekt! Auch so können Sie Ihren Content an Ihre Zielgruppe verteilen. Vorteil ist, dass Newsletter Abonnenten bereits das Vertrauen in Sie gesetzt haben und Ihre E-Mail-Adresse hinterlassen haben.

Influencer & Blogger

Sie haben Kooperationen mit Bloggern oder Influencern? Sehr gut! Auch diese sind meist nah an Ihrer Zielgruppe und verteilen den Link auf Ihren sozialen Netzwerken oder Webseiten.

Andere Distributions Hubs

Es gibt sicherlich noch zahlreiche weitere Distributionsmöglichkeiten wie Online Zeitschriften, Fachmagazine und andere. Machen Sie sich einfach nochmal Gedanken, welche Möglichkeiten sich in Ihrem Netzwerk bieten, um die Inhalte zu verteilen.

Tracking

Ähnliche wichtig ist das Tracking Ihrer Verteilung. Niemand sollte sich auf sein Bauchgefühl verlassen, wenn er richtige Zahlen erhalten kann. Das ist gleichzeitig einer der großen Vortiele im Online Marketing. Doch wie ist das möglich? Die Antwort lautet: UTM Tags! Für viele sind UTM Tags ein Brief mit Sieben Sigenln, so kompliziert scheint es auf den ersten Blick. Dabei bedarf es nur einer Gewissen Vorbereitung und anschließender Pflege der Daten.

Mit einer solchen UTM Tag Liste haben Sie schonmal eine Grundlagen für Ihr Kampagnen Tracking. Mit den Google Campaign URL Builder haben Sie nun die Möglichkeit UTM Tags für Ihre Links zu erzeugen. Die für Ihr Kampagnen Tracking wichtigen Parameter sind Quelle, Medium & Kampagnen Name.

Quelle

Die Quelle ist die Basis der Herkunft. Bei Suchmaschinen sind das Google, Bing und Co. Weitere Typische Quellen sind Soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und andere. Links aus Blog werden unter dem Bereich Site geführt. Zusätzlich nutzen wir Google My Business und Direct als Quelle.

Medium

Als Medium wird die Art des Zugangs bezeichnet. Die Klassiker sind hierbei: organic und cpc. Aber auch referall, Bookmark, PDF und andere Medium Arten sind möglich.

Kampagnen Name

Der Kampagnen Name beschreibt nun Ihre gewünschte Kampagnen. Später haben Sie die Möglichkeit in Analytics zu kontrollieren, welche Kampagnen die erfolgreichsten Waren aber bauen wir einfach mal eine beispielhafte Kampagnen-Distribution. Unsere Beispiel-Kampagne hat den Namen Katzenfutter. Wir möchten Sie via Facebook. Google & Instagram verteilen. Sowohl bezahlt als auch organisch. Google
  • Quelle: Google
    • Medium: CPC
    • Medium: Organic
  • Quelle Facebook
    • Medium: CPC
    • Medium: Organic
  • Quelle Instagram
    • Medium: CPC
    • Medium: Organic
Die Kampagne ist gleichbleibend und erhält somit immer den gleichen Wert. Zusätzlich haben Sie noch die Möglichkeit, Kampanen Term und Kampagnen Content zu vergeben. Die Erklärung dazu werden wir nochmal in einem gesonderten Beitrag über UTM Tags erstellen. Ihre Ergebnisse können Sie nun im Google Analytics ganz einfach kontrollieren in dem Sie in den Bereich: Aquisition –> Alle Zugriffe –> Quelle Medium wechseln. Im Bereiche Sekundäre Dimension wählen Sie Kampagne. Nun werden Ihnen alle Daten der Kampagnen angezeigt.

Fazit zu E-Commerce SEO

Beim E-Commerce SEO ist nicht die Fragen ob man es machen sollte, sondern wie stark. Organischer Traffic sollte für jeden Onlineshop der Haupttraffic Lieferant sein. Sich ausschließlich auf Google Ads zu verlassen, wird auf die Dauer sehr teuer.

Mit unserer Anleitung können Sie mit wenigen Schritten Ihre Domain Authorität steigern und so mit Ihren Keywords, Artikeln und Kategorien in den Rankings steigern. Bessere Rankings bedeuten mehr Umsatz.

 

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Über den Autor

Marco Ubben

Marco Ubben arbeitet bereits seit 2007 als SEO Manager in unterschiedlichen Positionen. Sowohl auf Agentur als auch in der freien Wirtschaft konnte Marco mehr als 14 Jahre Erfahrung sammeln und gibt diese nun als Geschäftsführer der SEO-Bude an die Kunden weiter. Mehr als 200 Onlineshops und Webseiten wurden bereits durch ihn optimiert und bei Google auf die ersten Rängen gebracht.

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