Onlineshop SEO & E-Commerce Analyse

Onlineshop SEO vom Spezialisten

Sie haben einen Onlineshop, Ihre Mitbewerber stehen mit den Produkten aber über Ihren? Sie möchten eine bessere KUR und weniger für Google Ads ausgeben? Ihr Onlineshop soll profitabler werden? Dann senden Sie uns über das Formular eine Nachricht oder rufen Sie uns an. Zusammen optimieren wir Ihren SEO für Onlineshops.
Hier finden Sie eine Übersicht unserer SEO Arbeiten an Ihrem Shop 

Unsere Datenschutzbestimmungen

Inhaltsverzeichnis

1.0 Content

    • 1.1 Qualität
    • 1.2 Auffindbarkeit
    • 1.3 Keywords
    • 1.4 Aktualität
    • 1.5 Multimediale Inhalte
    • 1.6 Fragen / Bewerten
    • 1.7 Filterseiten
    • 1.8 User Intent
    • 1.9.1 Hersteller Seiten
    • 1.9.2 Informeller Content

2.0 Technische Faktoren

    • 2.1 Crawling
    • 2.2 Mobilfähigkeit
    • 2.3 Doppelte Inhalte
    • 2.4 Seitengeschwindigkeit
    • 2.4.1 Geschwindigkeit Mobile View
    • 2.4.2 Geschwindigkeit Desktop View
    • 2.4.3 LCP Wert
    • 2.4.4 FID Wert
    • 2.4.5 CLS Wert
    • 2.5 HTTPs Protokollierung der URL
    • 2.5.1 HTTPs Protokollierung einzelner Seiten & Multimediaelemente
    • 2.6 URLs
    • 2.7 Robots.txt
    • 2.8. Seiten / Artikelverhältnis

3.0 HTML Anweisungen

  • 3.1 Wurde für jede Seite ein Titel entsprechend des Seiten/Artikel Keyword-Konzept vergeben (Meta Titel)?
  • 3.2 Meta Description
  • 3.3 Überschriften Struktur
  • 3.4 AMP Seiten
  • 3.5 Schema Daten
  • 3.5.1 Schema Artikel
  • 3.5.2 Schema FAQ Page
  • 3.5.3 Schema Organisation
  • 3.5.4 Schema Product
  • 3.5.5 Schema Website
  • 3.5.6 Schema Aggregate Rating
  • 3.6 Seiten Paginierung

4.0 Verhalten

  • 4.1 Vertrauen zur Seite
  • 4.2 Verhalten auf der Seite
  • 4.3 Reputation aufbauen

5.0 Links

  • 5.1 Hochwertige Links
  • 5.2 Backlinks aus gleichen oder ähnlichen Bereichen
  • 5.3 Anker Texte
  • 5.4 Verhältnis zwischen Do- und No-Follow
  • 5.5 Toxische Backlinks
  • 5.6 Auf extern verweisenden Links
  • 5.7.1 Interne Verlinkung Shop Inhalte
  • 5.7.2 Interne Verlinkung CMS Inhalten
  • 5.7.3 Interne Verlinkung nach Wichtigkeit
  • 5.8 Social Media

6.0 Benutzerwerte

  • 6.1 Zielgruppenland
  • 6.2 Herkunft
  • 6.3 Benutzer Verhalten
  • 6.4 Historische Benutzer Daten
  • 6.5 Benutzer Wunsch

7. Traffic

  • 7.1 Benutzertracking
  • 7.2 UTM Tag Nutzung
  • 7.3 Custom Audiences
  • 7.4 KPI Definierung

1. Content

Content und dazu zählen alle Inhalte eines Onlineshops, ist wie bei jeder Webseite King. Wenn Sie und Ihr Onlineshop die besten relevanten Inhalte in Ihrer Nische bilden, dann werden Sie früher oder später mit Ihrem Shop auf den ersten Rängen für Keywords landen. Google & andere Suchmaschinen möchten den Nutzern immer den besten Inhalt, passend zur Suchanfrage liefern. Doch nicht bloß guter Content ist für ein gutes Ranking zuständig. Zusätzlich gibt es noch hunderte, wenn nicht gar tausende Rankingfaktoren, die zu einem guten Ranking führen.

1.1 Qualität

Die Qualität Ihrer Inhalte ist maßgeblich dafür verantwortlich wie Suchmaschinen Ihre Webseite ranken lässt. Da Google & Co. alle Seiten bewertet, müssen sowohl die Startseite, alle Kategorien und Artikelseiten über eine hohe Qualität verfügen. Doch was heißt Qualität? Qualitativ hochwertige Seiten bieten relevante Inhalte, die den Benutzer benötigt. Hochwertiger Inhalt erklärt dem User Dinge, es erklärt über Bilder oder lehrt über Videos. Kurzum: Es hilft dem Benutzer die richtige Kaufentscheidung zu treffen.
Sie als Betreiber eines Onlineshops sind der Fachmann in Ihrer Nische. Geben Sie bei Google den Suchbegriff ein und schauen Sie sich das Ergebnis an. Ist es besser als das auf Ihrer Seite? Dann verbessern Sie schnellstmöglich Ihren Text.

1.2 Auffindbarkeit

Eine Webseite hat unterschiedliche technische Status. Ein falscher Klick in SEO Tools kann bereits dazu führen, dass eine Webseite nicht mehr auffindbar oder eine Indexierung verboten wird. Mittels unterschiedlicher Tool kann kontrolliert werden, ob ein Fehler oder ein falscher Webseiten-Status gewählt wurde. Wir empfehlen: Schauen Sie mindestens einmal pro Woche in das wichtige Kontroll-Tool: Die Google Search Console.

Hier sehen Sie unter dem Punkt: Abdeckung, ob es Fehler gibt, die dazu führen, das google die Seite nicht indexieren kann. Ein weiteres gratis SEO Tool ist der Screaming Frog. Hier können Sie unter dem Punkt: Status Code sehen, welchen Status jede einzelne Seite Ihres Onlineshops hat. Der richtige Status ist entscheidend für ein erfolgreiches Onlineshop SEO. Die Webseiten Status Codes sind wie folgt klassifiziert

Status-Code 1xx: Dieser Status wird gesendet wenn eine Webseite abgefragt oder gerade gesendet wird vom Server.
Status-Code 2xx: Wenn Sie einen Status der 2xx Kategorie angezeigt bekommen, ist alles in Ordnung mit Ihrer Webseite. Klassischerweise ist das der Status 200.
Status-Code 3xx: Dieser Status wird genutzt, wenn eine Umleitung vorliegt. Das kann zum Beispiel eine 301-Weiterleitung sein und weitere.
Status-Code 4xx: Dieser Status ist ein typischer Fehler Status. Fehler 404 wird vom Server ausgegeben, wenn es die Seite nicht gibt. Das kann zum Beispiel durch einen Fehler im Link sein oder eine alte Seite oder wenn es den Artikel nicht mehr gibt.
Status-Code 5xx: Hierbei handelt es sich um Fehler des Servers. Unter anderem werden diese Fehler durch falsche Konfiguration des Servers erzeugt.

Achten Sie als Shop Betreiber also immer auf den richtigen Status Ihrer Seiten und kontrollieren Sie diesen regelmäßig mit SEO Tools oder der Google Search Console.

1.3 Keywords

Der Bereich Keywords ist bei unserer Onlineshop SEO Agentur einer der aufwendigsten Punkte. Das Schreiben darüber erfordert eigentlich selbst schon einen Artikel mit mehreren tausend Wörtern. Wir werden uns nun aber auf die wichtigsten Punkte der Onlineshop Keyword Optimierung konzentrieren. Das ist sowohl die Kontrolle der vorhandenen Keyword google Rankings als auch die Potenzialanalyse von Keywords, die noch nicht vorhanden sind. Hierbei schauen wir uns an welche Mitbewerber Seiten Keywords enthalten, die sie noch nicht haben. Häufig finden sich hier wichtige Keywords die bislang im eigenen Keyword-Set vergessen werden. Als letzten Punkt schauen wir uns die Keyword Recherche an. PS: Die erzeugten Listen eignen sich zudem ideal für google ads! Nutzen Sie also die Synergien des Search Engine Marketing.

Keyword Recherche

Erster Anlaufpunkt für die Keyword Recherche ist ein Blick in die Search Console. Unter dem Punkt: Leistung finden Sie im unteren Bereich: Suchanfragen. Wenn Sie nun noch in den oberen Reitern durchschnittliche Position anwählen, wird Ihnen neben dem Keyword auch die Position und die Impressionen an. Nun können Sie sehen, mit welchem Keyword Ihres Onlineshops Sie auf welcher Position sind. Wählen nun noch zusätzlich den Punkt Impressionen aus, können Sie sehen, wie häufig Ihre Seite angezeigt wird. Haben Sie unter Impressionen eine große Anzahl aber nur sehr wenige Klicks? Optimieren Sie Ihre Seite denn hier scheint ein großes Potenzial für Webseitenbesucher zu bestehen.
Mittlerweile haben auch alle SEO Tools eine Keyword-Recherche Funktion. Doch wie findet man nun Keywords, die zum eigenen Onlineshop SEO Konzept passen? Wie schauen uns den Wettbewerb an! Mit dem Keyword Gap von Semrush geben Sie einfach Ihre und 4 weitere Domains von Mitbewerbern an. Nun analysiert das Tool, welche Keywords Ihre Mitbewerber mit welchem Ranking haben. Diese Datei sollte Sie exportieren und sich im Details ansehen, welche Keywords auch für Ihren Onlineshop infrage kommen. Bauen Sie nun neue Seiten oder Kategorien und optimieren Sie diese nach unseren Tipps aus diesem Ratgeber.<

Keyword Potenzialanalyse

Bei der Keyword Potenzialanalyse schauen wir uns alle Keywords an, Sie aktuell noch nicht in Ihrem Onlineshop nutzen. Zunächst sortieren wir die Brand Keywords aus. Anschließend sortieren die Keywords nach transaktionalen und informellen Keywords. Anhand Ihres durchschnittlichen Warenkorbwerts, dem Suchvolumen und weiteren Faktoren bestimmen wir einen Wert für das noch nicht bestehende Keyword. Diese Keyword Potenzialanalyse eignet sich somit auch ideal für Entscheider in Unternehmen. Mittels der Auswertung können Umsätze vorhergesagt werden und künftiger Traffic eingeschätzt werden. Das ist wichtig für die Personal- und Materialplanung des Unternehmens.

Keyword Positions Tracking

Beim Keyword Positions Tracking oder kurz Keyword Tracking schauen wir uns die wöchentlichen Veränderungen in den Rankings eines Keywords an. Diese Veränderungen sind nicht bloß von Ihnen, sondern auch von Ihren Mitbewerbern abhängig. Denn auch wenn Sie vielleicht nichts an Ihrem Onlineshop verändern werden es sicherlich die Konkurrenten machen. Wenn Sie nicht für SEO Tools zahlen möchten, gibt es die händische Methode das Ranking einfach in Google zu kontrollieren. Achtung: Nehmen Sie hierfür immer einen Inkognito Browser. So weiß Google nichts von Ihren Vorlieben, einer eventuellen Customer Journey und zeigt keine personalisierten Ergebnisse an. Einfacher ist es jedoch Tools wie Semrush oder andere zu nehmen. Einmal eingegeben, aktualisiert das Tool täglich die Ergebnisse und Bewegungen Ihres Keywords in den Suchergebnissen. Das lohnt sich natürlich erst bei großen Keyword-Sets, sorgt dann aber gleichzeitig für eine starke Zeitersparnis für die Kontrolle. Ein kleiner Tipp: google reagiert häufig zunächst negativ auf eine Änderung. Bleiben Sie daher immer zunächst ruhig aber geben Sie Google Zeit für den neuen Content. Wenn sich Ihre Änderung nach einigen Wochen immer noch negativ auf Ihr Ranking ausgewirkt hat, setzen Sie den ehemaligen Content wieder online oder verbessern den neuen.

1.4 Aktualität

Aktualität Ihres relevanten Content ist ein weiterer Faktor im Onlineshop SEO. Inhalte können sich ändern. Das kann durch neue Erfahrungen, neues Wissen oder neue Erkenntnisse des Shop Betreibers erfolgen. Ihre Shop Inhalte sollten daher immer aktuell und nach Ihrem neusten und besten Wissensstand sein. Damit auch Google erkennt, dass Sie am Inhalt gearbeitet haben und Ihren Content aktualisiert haben, sollten Sie mit Timestamps arbeiten. Mittels im HTML Code hinterlegten Information wissen Suchmaschinen, dass sie eine Änderung vorgenommen haben und bewerten den Inhalt neu. Bestenfalls wirkt sich die Neubewertung positiv auf Ihr Ranking aus.

1.5 Multimedia Inhalte

Für ein erfolgreiches Onlineshop SEO muss man wissen, dass Internet Nutzer keine Bücherwürmer sind. Ein Artikel in Blockschrift geschrieben mit tausenden Wörtern und mehr ist nicht für Internet Nutzer geeignet. Dennoch ist Google eine Suchmaschine die auf Text basiert. Zudem können Bilder, Videos und Co. nur schlecht erkannt und somit auch korrekt indexiert werden. Für besonders lange Inhalte oder Texte sollte man Inhalte auflockern. Das kann zum Beispiel durch Bilder erfolgen. Besonders relevante Inhalte könnten Sie zusätzlich als Video zur Verfügung stellen oder als Audiofile zur Verfügung stellen. Ein zusätzlicher Vorteil solcher Multimedia Inhalte ist die Erhöhung der durchschnittlichen Verweildauer in Ihrem Onlineshop. Das wiederum ist ein positives Signal an die Suchmaschinen und lässt sie in den Keyword Rankings wieder etwas mehr steigen.

1.6 Fragen & Bewerten Funktion

Die Bewertungsfunktion wird von vielen Shop Betreibern häufig direkt am Anfang deaktiviert. Das Bearbeiten der Kundenbewertungen von Artikeln scheint für viele Onlineshops eine große Hürde darzustellen. Es gibt schließlich Bots die die Bewertungsfunktion für Spam nutzen. Warum also die Bewertungsfunktion nutzen? Heutige Shops und Seiten haben hunderte Plugins die Sie und Ihren Shop gegen Spam schützen. Zusätzlich können neue Kommentare häufig in wenigen Sekunden kontrolliert werden. Zusätzlich wird mittels externer Bewertungen neuer Content auf der Shopseite erzeugt. Der dritte Vorteil: Kunden lieben Bewertungen. Hat Ihr Artikel erstmal einige positive Bewertungen erzielen können, wird sich die Conversion Rate positiv für diesen Artikel entwickeln. Letzter aber nicht weniger unwichtiger Vorteil ist die Anzeige der Bewertung in Google & Co.. Hierbei wird, wenn die Bewertungen mittels Schema.org an Suchmaschinen exportiert wird, möglicherweise die Bewertung unterhalb des Artikels angezeigt. Möglicherweise deshalb, weil Google & Co. immer selbst darüber entscheiden, ob sie solche Daten anzeigen möchten. Wenn die positive Bewertung unterhalb des Artikels angezeigt wird, erhöht sich lt. Statistiken die Wahrscheinlichkeit eines Klicks sehr stark.

Einige Onlineshops bieten zusätzlich für Produkte eine Frage & Antworten Funktion an. Hier haben Sie als Shop Betreiber die Möglichkeit, Fragen zu Produkten direkt am Artikel zu bewerten. Diese Inhalte sind wertvoll, denn sie beantworten wichtige Fragen, die sich wohl möglich viele Kunden stellen. Das wiederum hält die Nutzer länger auf der Seite und steigert die Conversion Rate. Für diese Fragen gibt es ebenfalls die Möglichkeit, sie an Google per Strukturierten Daten zu exportieren. Häufig werden diese W-Fragen auch bereits in den SERPs angezeigt. Diese Platzierung sorgt für ein hohes Ranking und mögliche neue Verkäufe in Ihrem Onlineshop.

1.7 Filterseiten

Filter in Onlineshops helfen Nutzern Artikel leichter zu sortieren und ein genaues Ergebnis für Ihre Suchanfrage zu erzielen. Filterseiten erzeugen sich häufig dynamisch und erstellen eine URL Kombination, die idealerweise eine Suchanfrage entsprechen. Ein Beispiel: Die Kategorie lautet Mountainbike. Die gewählte Filterfunktion ist 28” Größe und Farbe Rot. Die durch die Filterseiten erzeugte Domain lautet mit Ihren Parametern: mountainbike-28zoll-rot. Diese URL mit dieser Suchanfrage entspricht sicherlich einem hohen Suchvolumen. Als Onlineshop Betreiber sollte sie also nun diese Filterseite auf die Suchanfrage Mountainbike 28 Zoll Rot optimieren. Weitere typische Filter sind Größen bei Bekleidung, Längen oder Gewichte. Diese Besucher sind häufig bereits sehr weit in Ihrer Custoner Journey und bereit die Artikel zu kaufen. Eine Optimierung lohnt sich für diese Begriffe also besonders. Schauen Sie in Ihrer Keyword Recherche also auch auf Longtail Keywords die Ihren Filtern entsprechen können.

1.8. Intent

Als Intent oder auch User Intent wird der Suchwunsch eines Benutzers bezeichnet. Bevor Sie eine Seite erstellen, schauen Sie zunächst nach welchen Suchbegriffen, Ihre Kunden bei Google und Co. suchen. Geben Sie zunächst das Keyword ein, wonach Ihrer Meinung nach Kunden suchen würden. Nun schauen Sie sich die weiteren Wörter, die Google Ihnen als Vorschlag anbietet. Wenn Sie nun die Seite oder Kategorie erstellen, versuchen Sie immer diese Anfrage – auch Intent genannt – genau zu beantworten.
Wenn Sie bereits eine Seite oder Kategorie erstellt haben, kontrollieren Sie, ob potenzielle Kunden das finden, wonach sie suchen. Hat Ihr Webseitenbesucher zum Beispiel nach Nike Air Max Schuhe kaufen gesucht, ist er bereits weiter in der Customer Journey und möchte sich nicht weiter mit informellem Content beschäftigen. Wenn Sie ihn nun auf eine Seite senden, die nur informellen und keinen transaktionalen Content bieten, befriedigen Sie nicht seinen Such Intent. Diese Besucher sind zwangsläufig unzufrieden und ihr Ranking wird für diese Suchanfrage sinken.

 

1.9,1 Hersteller Seiten

Viele Shops verkaufen Artikel von Herstellern. Beim Onlineshop SEO wird allerdings häufig vergessen, welches Potential diese Hersteller Seiten haben. Über die Hersteller Seite können Sie alle Artikel eines bestimmten Herstellers Filtern. Idealerweise können Sie nach Hersteller & Kategorie Inhalt Filtern. Ein Beispiel: Marke Nike und Kategorie Badelatschen. Eine solche Hersteller Seite ist die ideale Landingpage für alle Nutzer die nach einem Artikel einer bestimmten Marke suchen. Wer sein Keyword etwas gröber ausgeben möchte, der kann auch direkt auf den Hersteller optimieren. Logischerweise werden Sie allerdings in den Rankings immer hinter den Branded Suchergebnissen bleiben. Für weitere generische Ergebnisse wie “Marke XY + kaufen” können Sie so allerdings häufig mit geringerem Aufwand ranken.

1.9.2 Informeller Content

Hierzu müssen wir zunächst einmal die Grundlagen der Google Suchen erklären. Google teilt seine Suche grob in drei Arten auf:
Navigationale Suche: Hierbei sucht der Benutzer zum Beispiel nach einem Unternehmen oder der Telefonnummer eines Unternehmens. Typisch hierzu ist eine Branded Search mit Telefonnummer.
Transaktionale Suche: Bei der transaktionalen Suche, ist der Benutzer in der Customer Journey bereits sehr weit. Es besteht bereits eine konkrete Vorstellung des Artikels. Typischerweise wird nach Marke + Artikel und dem Zusatz kaufen gesucht. Transaktional werden alle Keywords bewertet die typischerweise eine Conversion zur Folge haben.
Informeller Content: Beim informellen Content ist der Nutzer häufig in der ersten Phase der Customer Journey. Man möchte sich informieren über Artikel oder Dienstleistungen und weiß häufig noch nicht, welche Möglichkeiten überhaupt bestehen.
In Onlineshops gibt es häufig eine Marken Suchen. Das ist dann der Fall, wenn der Shop sich bereits eine Marke etabliert hat und Kunden wiederholt dort bestellen. Transaktionaler Content ist bekanntlich die Grundlage eines jeden Onlineshops. Viele Shop Betreiber bedenken nicht die erste Phase des Kaufverhaltens und hoffen darauf, dass der Benutzer sie in den letzten Phase des Kaufs finden. Für alle Onlineshops die sich darauf nicht verlassen, bietet sich hier eine große Chance. Holen Sie den potenziellen Kunden bereits in der ersten Phase der Customer Journey ab, haben Sie eine große Chance, ihn während des gesamten Kaufprozesses zu begleiten. Ganz wie im stationären Handel, bei dem die Artikel erklärt werden, sorgen Sie auch Online für ein ideales Kauferlebnis.
Informeller sollte also für jeden Onlineshop nicht bloß ein Traffic Lieferant sein, sondern als Teil der idealen Customer Journey angesehen werden.

2. Technische SEO Faktoren

Auch das technische SEO darf keinesfalls außer Acht gelassen werden. Einige Faktoren können mittels externe Tools wie Google Lighthouse einfach kontrolliert werden. Für andere benötigt man ein größeres Wissen über SEO, Crawltiefen und serverseitige Einstellungen von Dateien. Auch in diesem Kapitel geben wir Ihnen für jedes Thema einen Überblick über die wichtigsten Informationen die Sie für die Optimierung des technischen SEO benötigen.

2.1 Crawling

Die besten SEO Texte sind wertlos, wenn Google sie nicht findet. Suchmaschinen untersuchen mittels Crawlern Webseite nach Ihren Inhalten. Wenn Inhalte zu tief in der Navigation liegen, nicht oder nicht ausreichend genug verlinkt sind, findet der Crawler sie schlicht und einfach nicht und kann sie somit auch nicht in den Index aufnehmen. Wenn Crawler zudem häufig auf Fehler stoßen, wie nicht mehr vorhandene Seiten oder Verbote, springen sie früher oder später ab und stoppen die Indexierung der Seite an dieser Stelle.
Wenn Sie einen Onlineshop haben, erzeugen sich über Filterseiten häufig Varianten Seiten, die nichts im Google Index zu suchen haben. Kontrollieren Sie daher stets in der Google Search Console wie viele Seite von Ihnen beim Crawling erkannt wurden.
Bedenken Sie zusätzlich dass Google pro Tag mehrere MIllionen Webseiten untersuchen muss. Das Crawl Budget ist somit sehr stark begrenzt, denn bei jedem Besuch Ihres Onlineshops entstehen kosten für Google. Kontrollieren Sie also stets Ihre Webseite auf unerwünschte Seite und machen Sie es dem Crawler stets so einfach wie möglich.

2.2 Mobilfähigkeit

Schon seit Jahren gilt für Google: Mobile First. Wenn Sie Ihre Webseite oder Ihren Onlineshop optimieren sollten Sie zunächst immer den Fokus auf die Mobilfähigkeit Ihrer Webseite legen. Doch Warum? Das Internet der Zukunft ist hat keine Kabel mehr. Es ist mobil und überall erreichbar und nicht an einen PC gebunden. So zu mindestens die Annahme von Google & Co.. Stellen Sie daher sicher dass Ihre Webseite responsiv ist. Die Webseite klein gehalten wurde, keine Große Bilder und Dateien geladen werden müssen und gut nutzbar ist mit dem Handy.

2.3 Doppelte Inhalte

Doppelte Inhalte oder wie es Google in seinen Webmaster Guidelines nennt: Dublicated Content kommt besonders häufig in Onlineshops vor. Häufig wird vom Hersteller ein Artikeltext verfasst und ein oder mehrere Bilder entworfen. Diese Infos werden an alle Shops verteilt, die diesen Text wiederum im eigenen Onlineshop verwenden. Das nennt man Dublicated Content. Google möchte exklusive Inhalte für seine Besucher bieten und keine tausendfach kopierte Inhalte. Aber auch durch nicht von anderen kopierte Inhalte entsteht Dublicated Content. Wer seinen Shop technisch nicht kennt, erzeugt häufig unbeabsichtigt Inhalte die bereits vorhanden sind. Speziell bei Onlineshops passiert dieses häufig über Kategorie-Paginierung. Paginierung ist immer, wenn nicht bloß eine Kategorie-Seite vorliegt und diese nicht als no-index gekennzeichnet ist. Ein weitere häufige Quelle sind Filter Seiten. Auch hier wird, wenn nicht optimiert, nur die erste Seite benötigt.

2.4 Seitengeschwindigkeit

Wir leben in einer schnellen Welt. Niemand möchte mehr darauf warten, bis der Onlineshop es dann nach Minuten geschafft hat, alle Bilder und Elemente zu laden. Häufig springen Nutzer bereits nach wenigen Sekunde ab, wenn nicht schnell Inhalte geladen werden. Achten Sie mit Ihrem Shop daher mindestens wöchentlich darauf, wie sich der Speed Ihres Shops entwickelt. Optimierungen sind häufig schnell gemacht. Muss das Artikelbild wirklich eine Größe haben von 6000 Pixel? Nein. Im Internet reichen häufig Bildgrößen von max. 1800 Pixel Breite. Also goldene Regel: Achten Sie darauf, dass Bilder nicht größer als 150 kb. sind. Um die Geschwindigkeit zu messen, nutzen Sie am besten das Google Lighthouse Tool. Dieses wird auch im Chromebrowser von Usern genutzt und liefert Ihnen somit auch Werte von echten Besuchern Ihrer Webseite.

2.4.1 Mobile View Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit des Mobile View – also die Geschwindigkeit die vom mobilen Crawler seitens Google gemessen wird, ist die entscheidende Maßeinheit. Google möchte seinen Benutzern immer das beste Ergebnis bieten. Eine langsame Webseite wird keine positiven Rankingsignale erhalten durch Benutzer und letztendlich auch nie besonders gut ranken. Achten Sie daher stets darauf, dass Ihre Webseite so schnell ist, dass Sie sowohl vom mobilen Endgeräten auch als vom mobile Crawler von Google schnell geladen und genutzt werden kann. Das hilft nicht bloß dem Nutzer sondern auch Ihrem Onlineshop SEO

2.4.2 Desktop View Geschwindigkeit

Die Google Crawler unterscheiden sich zwischen Mobile und Desktop Crawler. Der zuständige Desktop untersucht speziell die Webseiten die für Computer und Laptops entwickelt wurden. Auch hier ist ein entscheidender Faktor die Geschwindigkeit.
Achten Sie also bei beiden Crawlern darauf, dass Ihre Webseite stets schnell ist. Google Lighthouse zeigt diese Werte in Grün, Gelb und Rot an. Hier verhält es sich wie bei Ampeln.
Lighthouse gibt Ihnen zusätzlich auch Tipps, wie Sie Ihre Seite optimieren können.

2.4.3 LCP Wert

Ebenfalls im Google Lighthouse zu finden, sind die neuen Google Core Web Vitals Werte. Beim LCP Wert handelt es sich um den Largest Contentful Paint. Das ist eine Google Auswertung wie lange es dauert, bis die größte Datei Ihrer Seite geladen ist. Das kann auf Ihrer Startseite z. B. ein Bild oder ein Video sein.

2.4.4 FID Wert

FID steht für First Input Delay. Also wie lange es dauert, bis die Seite zum ersten Mal ein Wert im Browser darstellt. Eine Webseite baut sich immer nach gewissen Regeln auf. Welche Inhalte wie geladen werden, hängt unter anderem von der Programmierung ab. Um zu kontrollieren, welche Inhalte auf Ihrer Webseite wann geladen werden, gehen Sie wie folgt vor: Im Chrome Browser öffne Sie die Entwickler Tools, gehen Sie auf den Reiter Netzwerk und laden Sie die nochmals neu. Nun sehen die Inhalte des FID Werts. Zeigt Google in Ihren Core Web Vitals, dass Ihr FID Wert zu langsam ist, sprechen Sie mit Ihrem Entwickler oder Anbieter, ob der ausgewählte Server noch schnell genug ist.

2.4.5 CLS Wert

CLS steht für Cumulated Layout Shift. Zu Deutsch, Layout Verschiebungen. Wer kennt es nicht von Spam-Seiten oder News Seiten die nur auf Klicks aus sind. Man scrollt über einen Bereich und plötzlich verschiebt sich der Bereich nach unten. Schlechtestensfalls hat man schon geklickt und landet auf einer Seite, wie man nicht anklicken wollte. Diese Layout Verschiebungen mag Google überhaupt nicht und bestraft sie künftig mit schlechten Rankings. Sie haben einen seriösen Shop und das betrifft Sie nicht? Laden Sie einmal Ihre Seite und schauen Sie sich an, wann Bilder geladen werden. Das kann bereits ein Layoutshift verursachen. Schauen Sie sich daher auch genaue den CLS Wert in den Core Web Vitals an.

2.5 SSL Zertifikat der URL

Sie betreiben Onlineshop SEO und wissen nicht was ein SSL Zertifikat ist? In diesem Fall empfehlen wir Ihnen nochmal alle SEO Basics zu erlernen. Beim SSL Zertifikat handelt es sich um eine Verschlüsselung der URL mit 128 und mehr Bit. Jede Webseite sollte heutzutage mittels SSL verschlüsselt sein. Nicht verschlüsselte Seiten werden fast von vornherein durch google schlechter indexiert. Achten Sie daher darauf, dass Ihre Webseite immer über ein aktuelles SSL Zertifikat verfügt. Wenn Sie über kein gültiges SSL Zertifikat verfügen wird Google Ihre Webseite als nicht sicher dem Besucher anzeigen, der mit ziemlicher Sicherheit auch so nichts bei Ihnen kaufen wird.

2.5.1 SSL Zertifikat bei Seiten & Multimediainhalten

Häufig haben Seite Unterverzeichnisse oder Medieninhalte in Subdomains abgelegt. Andere laden die Inhalte von externen Seiten in die eigene. Mittels Tools können Sie feststellen, ob Medieninhalte oder Seite via HTTPs angesteuert werden oder ob sich ein paar Ausreißer dazwischen befinden. Statten Sie diese Seite mittels eines gültigen SSL Zertifikat aus.

2.6 URLs

URLs sind einen wichtigen Faktor für Ihr Onlineshop SEO, für Suchmaschinen und auch den Nutzer. Stellen Sie den URLs daher einen besonderen Wert zu. Als URLs werden die Namen der Seiten bezeichnet.
FOTO DER URL
Hier sieht man es an unserer Seite als Beispiel. Die URL heißt onlineshop-seo. Das können nicht bloß die Nutzer Ihrer Seite sehen, sondern auch Google. Wenn Sie in der URL das Thema beschreiben, um das es sich auf der Seite handelt, freut sich Google, denn die Suchmaschine weiß worum es geht. Müssen Sie mehr als ein Wort beschreiben, verwenden Sie immer ein Bindestrich “-” statt unterstrich, damit weiß Google dass es sich um ein neues Wort handelt. Genau wie in unserem Beispiel: onlineshop-seo. Doch warum das ganze? Viele Onlineshops oder CMS Systeme haben eine kryptische URL standardisiert eingestellt. Wenn Sie diese umstellen auf eine geschriebene URL, können Google & Co. besser verstehen, worum es sich bei der Seite handelt.
FOTO VON WP URL Struktur

2.7 Robots.txt

Nun wird es technisch. Aber keine Angst, mittlerweile gibt es tausende Tools & Generatoren die einem helfen, eine perfekte Robots.txt zu generieren. Doch was ist eine Robots.txt? Bei dieser Datei handelt es sich um eine Anweisung für Crawler, die Ihre Webseite besuchen. Hier definieren Sie, welche Seiten vom Google Crawler und anderen Suchmaschinen Bots angesehen und indexiert werden sollen und welche nicht. Aber warum das ganze? Möchten Sie, dass ihr Backend indexiert wird? Wir denken nein – und Sie sicherlich auch. Schauen Sie sich also Ihre eigene Robots.txt einmal an, in dem Sie die folgende Seite aufrufen: ihreseite.de/robots.txt. Nun wird Ihnen die Datei zur Verwaltung Ihrer Crawler Anweisung angezeigt. Sie möchten mehr oder weniger Seiten verbieten? Kein Problem, öffnen Sie einfach die Robots.txt im Root Verzeichnis Ihres Servers. Aber Achtung: Falsche Einstellungen an dieser Stelle, können dazu führen, dass Ihre ganze Seite nicht mehr indexiert werden kann. Fragen Sie daher bitte vor dem Upload einer Änderung an der Robotx.txt einen Fachmann, ob alle neuen & alten Einstellungen korrekt sind.

2.8 Verhältnis Seiten zu Produkte

Nehmen wir mal an, Sie haben einen Onlineshop mit 1000 Artikeln. Sie werfen nun einen Blick in die Google Search Console und entdecken auf Ihrer Seite viel mehr als die 1000 Seiten. Doch wie kann so etwas sein? Durch falsche Einstellungen kann es leicht vorkommen, dass sich URLs vervielfachen. Ein häufiges Beispiel sind die Filter eines Onlineshops. Hier entstehen durch die ganzen Varianten viele neue URL. Ein Beispiel: Sie haben 12 Farben und 6 Größen eines Artikels. Jede einzelne Konfiguration dieser Filter erzeugt eine neue Seite. Das Problem ist, jede Seite zeigt die gleichen Artikel an und erzeugt somit duplizierten Inhalt. Da jedes Seiten Crawling für Google & Co. Kosten erzeugt, versuchen Suchmaschinen natürlich Kosten zu sparen. Achten Sie daher stets darauf, dass das Verhältnis zwischen Artikeln und weiteren Seiten in einem natürlichen Verhältnis ist.

3. HTML Anweisungen & technisches SEO

Als nächstes Hauptpunkt unserer Onlineshop SEO Optimierung erklären wir Ihnen den Bereich des technischen SEO. Dazu gehören für uns auch der Bereich der HTML Anweisungen. Zum technischen SEO und den HTML Anweisungen gehören alle Faktoren, die Sie direkt im Code Ihres Onlineshops angeben müssen. Einige, wie die Meta Title, Description, usw. werden vom CMS direkt in den HTML übergeben, andere müssen sie, je nach gewähltem Shop direkt im HTML Header oder Footer eintragen. Wir zeigen Ihnen hier die wichtigsten und sagen Ihnen, wie Sie dieses Optimieren können.

3.1 Seiten & Meta Title

Die Seiten und Meta Title können vergleicht werden mit dem Titel eines Buches und dem Vorwort auf der Rückseite. Der Titel einer Seite soll möglichst beschreiben, um was es geht auf der Seite. Definieren Sie daher ein Haupttitel für Ihre gesamte Webseite und für jede Unterseite einen Titel. Beschreiben Sie am besten in wenigen Worten worum es geht. Beim Meta Title handelt es sich um eine kurze Beschreibung der Seite, vergleichbar mit dem Einband eines Buches. Machen Sie in etwa 150 Zeichen klar, um was es sich bei der Seite handelt und versuchen Sie den Suchmaschinennutzer zu einem Klick auf Ihre Seite zu überzeugen.

3.2 Meta-Description

Meta-Description sind wie Meta Title keine direkten Rankingfaktoren, sondern nur indirekte. Die Meta Beschreibung ist eine kurze Beschreibung der Seite mit einer maximalen Länge von etwa 150 Zeichen. In der Google Suche finden Sie diese unterhalb der des Seiten-Titels. Beschreiben Sie hier bestmöglich und kurz worum es sich bei der Seite handelt. Überzeugen Sie die Suchende Person, dass Ihre Webseite die beste ist, für Ihre Suchanfrage. Verwenden Sie möglichst das Keyword der Seite nochmal im Text. Um noch mehr Besucher auf Ihre Seite zu bringen, können Emojis und gute Hilfe sein. Jedoch sind nicht alle Emojis geeignet und die Möglichen verändern sich ständig. Suchen Sie daher am besten nach Emojis Google Meta Angaben und schauen Sie, welche Emojis für Ihre Meta Optimierung am besten passt.

Um Ihren Meta Title & Meta-Description ideal optimieren zu können, nutzen Sie am besten einen der vielen Meta Generatoren. Dort geben Sie einfach Ihr gewünschtes Keyword der Seite ein, Ihren Titel und die Meta-Description.

3.3 Überschriften Struktur – H1, H2 & H3 Überschriften

Bei der Überschriften Struktur einer Seite handelt es sich um die Struktur einer kompletten Seite. Mittels Überschriften teilen Sie Google & Co. mit, um was es sich bei der Seite handelt und wie die Themen strukturiert sind. Suchmaschinen natürlich auch ohne Überschriften erkennen, um was es sich auf der Seite handelt, jedoch verbessert und verschnellert es Ihr Ranking ungemein. Zudem ist die Überschriften Struktur einer Webseite einer der simpelsten, Unterschätztesten und gleichzeitig am wenigsten optimierten Faktoren einer Webseite. Aber wie strukturiert man einen Text? Nehmen wir wieder das Beispiel eines Buchs. Der Titel eines Buches ist die H1 Überschrift. Diese kommt, wie bei einem Buchtitel nur einmal vor oder kennen Sie Bücher mit mehreren Namen? Die H2 und H3 Überschriften sind wie die Kapitel eines Buchs. Unser klassisches Beispiel in unseren SEO Onlineshop Seminaren lautet:
H1 Katzen
H2 Katzenfutter
H3 Katzen Trockenfutter
H3 Katzen Nassfutter
H2 Katzen Spielzeug
H3 Katzen Angel
H3 Katzen Maus Spielzeug

Im Bereich der H2 und H3 Überschriften schreiben Sie dann etwas über das jeweilige Thema, dass Sie in der Übersicht beschreiben.
Von unseren Kunden hören wir immer wieder: “Das liest doch kein Mensch”. Und doch, lesen es viele Besucher Ihrer Webseite. Außerdem muss bedacht werden: Google ist eine Suchmaschine die auf Textbasis besteht. Damit Ihre Webseite in den Rankings erscheint, ist es also zwingend notwendig Texte auf der Webseite zu haben.

3.4 AMP Seiten

Die Abkürzung AMP steht für Accelerated Mobile Pages und bedeutet wörtlich übersetzt: beschleunigte Mobilseiten. Bei AMP handelt es sich also um Seitenvariante die speziell für Smartphones optimiert sind. Das Google “mobile first” als eine seiner Grundsätze hat, sollte jedem Webseitenbetreiber mittlerweile klar sein. Mittels AMP Seiten stellen Sie für Google und andere Suchmaschinen eine Seitenart zur Verfügung die speziell für Mobile optimiert ist und somit genau dem Wunsch der Suchmaschinen entspricht. AMP wurde von Google in Zusammenarbeit mit Twitter entwickelt und komprimiert große Dateien wie Bilder oder Video und verringert damit die Ladezeiten einer Webseite. Tatsächlich empfehlen wir für unser Onlineshop SEO nur selten AMP Seiten. Unserer Meinung nach sollte ein stärkerer Fokus auf die Optimierung des responsiv Designs und Pagespeed gelegt werden. Wenn allerdings nur noch die letzten paar % fehlen und man nicht mehr weiter weiß, kann ein A/B Test mit AMP Produktseiten manchmal zum gewünschten Erfolg führen.

3.5 Schema Daten

Wir lieben Schema.org und strukturierte Daten <3. Warum? Selbst mit SEA bekommt man wohl nicht so schnell in die Rankings wie mit strukturierten Daten. Aber was sind überhaupt Schema.org und strukturierte Daten? Dazu ein kurzer Ausflug in die Suchmaschinenvergangeheit. Die führenden Suchmaschinen hatten jahrelang einen eigenen Standard wie sie strukturierte Daten empfangen. Nachdem SEOs für jede Suchmaschine versucht haben, Daten zur Verfügung zu stellen und so den HTML Quellcode unnötig aufgebläht haben, einigten sich Google, Yahoo, Bing & Co. auf dem Standard Schema.org. Mittels strukturierte Daten können mittlerweile mehr als 100 unterschiedliche Werte strukturiert an die Suchmaschinen übermitteln. Die für den Onlineshop SEO wichtigsten strukturierten Daten werden wir nun im Details nochmals besprechen.

3.5.1 Schema Artikel

Das Schema Article Markup beschreibt keine Produkte, sondern Artikel wie zum Beispiel Blogbeiträge in Ihrem Onlineshop. Mit Article können Sie sehr gut informellen Content auf Ihrer Webseite deklarieren. So wissen Google & Co. dass es auf dieser Seite um einen Artikel handelt. Beschreiben Sie daher mittels dem Schema.org Markup um was es sich im Artikel handelt. So helfen Sie der Suchmaschine die Seite zu verstehen und ranken besser.

3.5.2 Schema FAQ

Google ist eine Suchmaschine, dass die Frage die ein Nutzer gestellt hat, beantworten möchte. Für viele Fragen gibt es nur eine Antwort, wie zum Beispiel wann ein Promi geboren wurde. Neben der direkten Beantwortung einer Frage wird der Bereich “Ähnliche Fragen” immer stärker von Google gefeatured. Analog dazu gibt es die Featured Snippets oder auch Rich Snippets von Google bei denen ebenfalls Fragen beantwortet werden oder Sachverhalte geschildert werden. Um mit Featured Snippets zu ranken, müssen diese zum Beispiel mittels Schema FAQ angegeben werden. Achten Sie allerdings darauf, dass FAQ auch zum ranking Killer werden kann. Wenn Sie eine Frage direkt vorher beantworten, hat der Nutzer keinen Grund mehr auf Ihre Seite zu gehen. Wägen Sie daher ob, ob sich Schema FAQ für Ihre Seiten eignet. Idealerweise teasern Sie ein Ergebnis an um den Nutzer auf Ihren Onlineshop zu ziehen.

3.5.3 Schema Organisation

Mittels Schema Organisation können Sie gezielt Informationen über Ihr Unternehmen an die Suchmaschinen übergeben. Das können zum Beispiel das Logo, die Adresse aber auch Social Media Links sein. So sind Informationen und Zusammenhänge für Google & Co. leichter zuzuordnen und die Brandsearch nach Ihrem Onlineshop und Unternehmen landet sicher bei Ihnen. Zudem ist der Schema Organisation ein sehr einfacher Eintrag den eigentlich jede Seite, egal ob Onlineshop oder nicht in seinem HTML Code haben sollte.

3.5.4 Schema Product

Gerade im Bereich des Onlineshop SEO halten wir Schema Product für unerlässlich. Mittels dieser strukturierten Daten können Sie ein Produkt, seinen Preis, Artikelbild und vieles mehr direkt an Google übermitteln. Wenn Sie also gezielt nach einem Produkten suchen, zeigt Google & Co. möglicherweise den Artikel mittels der strukturierten Daten direkt in den Suchergebnissen an.

Hier sehen Sie bereits einige Details des Artikels wie das Bild, den Preis, Beschreibung und weiteres. Das bringt Ihnen in den SERPs mehr Platz ein und führt zu besseren Conversions. Ein weiterer Vorteil von Schema Product ist natürlich das Google sich bei diesen Suchergebnissen sicher sein, immer das richtige anzuzeigen. Denn auf eine klare Suchanfrage wie zum Beispiel der GTIN oder EAN Nummer gibt es ein eindeutiges Ergebnis. 

Schema Product Beispiel

3.5.5 Schema Website

Mittels des Schema Website Markup können Sie Google & Co. Ihren gewünschten Sitelinks vorschlagen. Sitelinks sind die weiteren Ergebnisse einer Webseite unterhalb der Suchanfrage. Sie haben Seiten die besonders wichtig sind wie zum Beispiel Ihre wichtigsten Kategorien? Geben Sie diese hier an! Zudem haben Sie die Möglichkeit die Suche Ihrer Webseite hier direkt anzuzeigen. So kann der User direkt auf Google Ihre Suche nutzen. Er bekommt natürlich ausschließlich Ergebnisse Ihres Shops zu Gesicht. Das kann sich sowohl positiv, als auch negativ auf Ihren Shop auswirken. Häufig ist die Suche des Shops nicht sonderlich optimiert. Wenn Google die Suche ausspielt und keine Ergebnisse gefunden werden ist es ein negatives Rankingsignal für Google. Überlegen Sie daher genau, ob Sie die Suche in Ihr Schema Website mit aufnehmen möchten.

3.5.6 Aggregate Rating

Beim Aggregate Rating handelt es sich um die durchschnittliche Bewertung eines Artikel oder ganzen Seite. In Ihren Onlineshop haben Kunden die Möglichkeit Bewertungen für Artikel abzugeben? Perfekt! Diese Bewertungen können Sie im Schema Aggregate Rating aufnehmen und anzeigen lassen. Diese Bewertungssterne unterhalb des Artikels in den Suchergebnissen sind ein besonders starker Hebel der zum Klick führen kann. Ihre Artikel haben noch keine oder kaum Bewertungen? Ihr Shop aber schon? Sehr gut! Exportieren Sie einfach die durchschnittlichen Bewertungen des Shops in die Ergebnisse. Ihre CTR wird es ihnen danken.

3.6 Seiten Paginierung

Ein sehr wichtiger Faktor im Onlineshop SEO ist die Paginierung. Häufig haben Onlineshops mehr Artikel, sodass es zu mehr als einer Kategorieseite kommt. Die Seiten unterscheiden sich dann häufig nur noch damit, dass wenige Artikel anders sind, als die auf der ersten Seite. Allerdings entstehen nun mit jeder weiteren Paginierungsseite ein Duplikat der ersten. Diesen sogenanntem duplicate Content mag Google garnicht, denn jede Seite muss ein Unikat sein. Zudem sind die Kategorie Seiten 2 und mehr häufig mit Artikeln ausgestattet die nicht mehr vorhanden oder sehr unbeliebt sind. Daher empfehlen wir alle weiteren Seiten nicht in den Index aufzunehmen. Den Seiten sollte jedoch gefolgt werden. Stellen Sie daher für alle Paginierten Seiten den folgenden Wert ein: no-index, follow. Damit wissen Suchmaschinen, dass die Seite nicht in den Index aufgenommen werden soll, Links von dieser Seite jedoch gefolgt werden soll.
Sie wissen nicht welche Einstellung Ihr Onlineshop hat? Laden Sie sich am besten das Plugin: SeeRobots für Ihren Chrome Browser herunter. Gehen Sie nun auf die erste Seite der Kategorie. Ihnen sollte nun der Seitenstatus Index, Follow angezeigt werden.

PS: Nicht bloß für Onlineshops sind die Einstellungen der Seiten wichtig. Schauen Sie sich am besten einmal alle Ihre wichtigen Seiten an ob diese die korrekten Einstellungen haben und überhaupt von Google indexiert werden können.

SE Robots Übersicht Follow no-Follow

4. Verhalten Ihrer Nutzer

Das beste Onlineshop SEO bringt nichts, wenn die Benutzer nicht mit Ihrer Seite zurechtkommen. Das weiß auch Google und bewertet das Verhalten des Benutzer zwar nicht als direkten aber indirekten Rankingfaktor. Positive Rankingfaktoren können die Verweildauer sein, eine gute Conversionrate, häufige Wiederkehr auf die Webseite und viele viele mehr. Wir haben die wichtigsten Faktoren für Sie zusammengefasst. Bitte beachten Sie auch alle weiteren Werte die Ihnen Google Analytics, die Search Console und andere Tools zur Überwachung zur Verfügung stellt.

4.1 Vertrauen zur Seite

Einer der wichtigsten Faktoren einer Webseite ist das Vertrauen der Benutzer. Doch wie kann man Vertrauen messen? Leider nicht mittels Tools aus dem Online-Marketing. Vertrauen Sie selbst ihrem gesunden Menschenverstand und schauen Sie sich Ihren Onlineshop einmal vollkommen vorbehaltlos an. Geht es um große Beträge ist es schwieriger das Vertrauen der Käufer zu erhalten. Geben Sie die Seite Freunden, Kunden oder Personen die nichts mit dem Geschäftsfeld zu tun haben und fragen Sie, ob Ihre Webseite vertrauenswürdig ist. Wenn Sie und Ihr Umfeld positiv auf Ihre Seite reagieren, gehen Sie weiter zum nächsten Schritt.

4.2 Verhalten auf der Seite

Um es direkt vorweg zu nehmen: Das Verhalten von Usern auf der Seite ist kein direkter Rankingfaktor. Über die Signale können Google & Co. allerdings erkennen, ob Benutzer das richtige Suchergebnis für Ihre Suche gefunden haben oder direkt wieder abspringen. Dieses schnelle abspringen von einer Seite nennt sich Bouncerate. Die Bouncerate ist eine der wichtigsten Mess-Zahlen für Ihre Optimierung. Ist die Rate der Absprünge besonders hoch, haben die Nutzer wohl nicht das Vertrauen zur Webseite oder denken, dass Sie bei Ihnen nicht das richtige finden.
Die Verweildauer ist ebenfalls wichtig um einschätzen zu können, ob Nutzer Ihre Webseite überhaupt lesen. Sie haben einen besonders langen Informationstext, die Benutzer sind aber nur durchschnittlich wenige Sekunden auf der Seite? Dann wird der Inhalt wohl nicht komplett gelesen.
Als dritten wichtigen Punkt ist die Rate der Wiederkehrer zusehen. Wenn Ihre Seite Inhalte bietet, die nicht bloß einmal konsumiert werden, sollten Sie stets an der Anzahl der wiederkehrenden Nutzer arbeiten und diese erhöhen.
Gerade im Bereich des Onlineshop SEO ist die Conversionsrate ebenfalls ein entscheidender Faktor. Richten Sie die Conversion in Ihren Analytics ein um zu sehen, welche Artikel besonders gute und welche besonders schlechte Conversion-Werte liefern. Nun vergleichen Sie beide und schauen Sie, warum das eine Produkt besser konvertiert als das andere.
Der letzte Punkt den wir uns hier anschauen möchten ist der Bereich Herkunft. Unter dem Punkt Akquisition können Sie sehen, woher Ihr Traffic kommt. Wenn Sie den Traffic nicht korrekt messen können, liefert Google Analytics häufig die Traffic Quelle: Direct / None an. Das ist Traffic, den Google nicht messen kann. Diese Rate sollte nicht über 10 % sein. Aber machen Sie sich keine Sorge, in 90 % der Fälle, haben Shops die wir neu betreuen, eine Rate von mehr als 50 %. Durch gezieltes Kampagnen Tracking wird die Rate sukzessiv erhöht und wir erhalten eine qualifizierte Trafficquelle.

4.3 Reputation aufbauen

Google möchte zukünftig jedem Nutzer eine Identität zuweisen können. Für viele bekannte oder weniger bekannte Menschen, hat Google bereits die sogenannten Entitäten geschaffen. Wenn Sie zum Beispiel nach einem Prominenten suchen, wird Ihnen die Person bereits in der Suchleiste vorgeschlagen, inkl. Bild und kurzer Beschreibung. Genau diese kurze Beschreibung hat Google zukünftig mit einem Großteil der Menschen vor.
Doch warum? Im Internet kann jeder alles veröffentlichen. Das hat leider auch zur Folge, das im Internet viel Unfug steht, Stichwort Fakenews. Gerade im Bereich Gesundheit und Finanzen können falsche Aussagen natürlich direkt besonders schwerwiegende Folgen haben. So beschloss Google Profile zu erstellen für Nutzer der Suchmaschine. In einigen Ländern kann man sich die Profile von Personen auch bereits ansehen.
Google hat daraufhin sozusagen einen neuen Rankingfaktor geschaffen mit den Namen E-A-T. Ausgeschrieben heißt es: Expertise, Authoritativeness, und Trustworthinesst. Übersetzt also: Experte, Autorität und Vertrauenswürdigkeit.
Für jeden der etwas im Internet veröffentlicht bedeutet das also, das:
Die Expertise über das geschrieben wird hoch sein muss
Die Person eine Autorität in dem Bereich sein muss
Die Person bereits ein gewisses Vertrauen in diesem Bereich haben sollte.
Nehmen wir mal das Beispiel eines Doktor der bereits einige Artikel in Zeitschriften und Online veröffentlicht hat. Google erkennt über seinen Algorithmus, dass es sich um eine Person handelt die promoviert ist. Zudem weiß Google, dass bereits einige Publikationen veröffentlicht wurden. Aus diesen Werten berechnet Google einen Vertrauenswert und gibt dem neu veröffentlichen, Artikel einen größeren Wert und somit ein besseres Ranking.
Gerade im vorher besprochnenen Bereich YMYL – Your Money – Your Life ist der E-A-T Faktor bereits heute nicht zu unterschätzen. In anderen Bereichen, die nicht kritisch sind, wird es in Zukunft ein starker Rankingfaktor werden. Fangen Sie daher nun bereits an, sich möglichst einen Namen zu machen.

6. Benutzerwerte

Im Bereich der Benutzerwerte sehen wir uns alle faktischen Werte von Ihnen und der Benutzer an. Stimmen URL Endung mit Ihren Nutzern überein, wie sehen Ihre Historischen Werte aus, welchen Intent haben Ihre Nutzer?

6.1 Zielgruppenland

In Ihrem Onlineshop Businessplan ist das Zielgruppenland ein elementarer Faktor, doch viele Onlineshops haben sich niemals Gedanken gemacht über Ihre Domain Endung. Gerade für deutschsprachige Shops bietet sich natürlich die .de Domain an. Das Empfehlen wir auch allen neuen Shops, wenn Sie rein an deutsche Kunden verkaufen. Wenn Sie allerdings in Ihrem Businessplan eine Internationalisierung anstreben und zunächst nur innerhalb des deutschsprachigen Raumes verkaufen möchten, empfehlen wir bereits die internationale .com Domain und bereits hier einen Ländercode zu setzen. Also .com/de .com/at und .com/ch. So werden Kunden direkt mit den korrekten Sprachchode ausgestattet.

6.2 Herkunft

Hierfür schauen Sie sich am besten Ihre historischen Daten aus Trackingtools wie Google Analytics und der Search Console an. Haben Sie zum Beispiel eine .de Domain, beschränken Sie sich selbst in der Internationalisierung. Natürlich werden auch auf diese internationale Kunden gelangen, Google & Co. werden allerdings immer internationale Domains vorziehen. Ein weiteres Beispiel sind deutschsprachige Shops. Haben Sie eine .de Domain aber nur Kunden aus Österreich oder der Schweiz, kann ein Wechsel auf die jeweilige Sprachendung zusätzlich nochmal einen Push für Ihr Onlineshop SEO erzeugen.
Wenn Sie allerdings nur wenigen Nutzern einen Domainwechsel planen, wägen Sie ganz genau ab, ob sich ein solcher Wechsel lohnt. Hier kann sehr schnell ein kompletter Rankingverlust entstehen.

6.3 Benutzer Verhalten

Wiederrum kein direkte Rankingfaktor, jedoch entscheidend für den Erfolg Ihres Onlineshops. Wie verhalten sich die Benutzer Ihres Onlineshops? Auf dem Reißbrett kann schnell eine mögliche Customer Journey eines Kunden gezeichnet werden. Doch in der Realität sieht das ganze meist anders aus. Hier ist also das genaue Auswerten der vorhandenen Daten gefragt. Sehen Sie sich mittels Tools wie z. B. Mouseflow an, wohin sich der Benutzer bewegt. Ist der Weg vom Produkt in den Warenkorb einfach? Ist der Checkout einfach? Hier heißt es testen, testen, testen. Jede Verbesserung des Benutzer-Verhaltens wird sich auch positiv auf ihr Onlineshop SEO und somit Ihre Rankings auswirken.

6.4 Historische Benutzerdaten

In den historischen Benutzerdaten aus Google Analytics und der Google Search Console können Sie die damaligen Werte ansehen. Haben Sie etwas an der Seite verändert und die Rankings sind eingebrochen? Schauen Sie sich in den historischen Daten den Tag an, an dem der Absturz begann und überlegen Sie, ob die damaligen Seiteninhalte nicht doch besser gewesen sind als die jetzigen. Mit historischen Benutzerdaten meinen wir allerdings auch die Rate an Benutzern, die nochmals in Ihrem Shop ist. Wenn Sie ausschließlich neue Benutzer haben und keine wiederkehrenden Nutzer, sollten Sie Programme entwickeln, die Ihre Kunden nochmals auf Ihren Onlineshop ziehen. Diese Kunden kennen Ihren Shop bereits, haben Vertrauen zu Ihnen und konvertieren somit auch schneller. Das zeigt sich ebenfalls wieder indirekt positiv in Ihrem Onlineshop SEO.

6.5 Benutzer Wunsch

Der sogenannte Intent. Der User Intent ist der wichtigste Punkt eines Onlineshops und einer jeden Webseite. Google ist wie jede Suchmaschine ein Dienstleister. Die Dienstleistung die erbracht wird ist es, den Benutzer Wunsch, also die Suche, mit einer Antwort zu erfüllen. Wenn also jemand nach Adidas Schuhen sucht, werden ihm Adidas Schuhe angezeigt und keine von NIke. Schauen Sie sich daher Ihre Seiten genau an. Finden Kunden das, wonach sie suchen? Verstehen die Besucher innerhalb von wenigen Sekunden was Ihre Seite bietet oder kehren Sie zurück zur Suche? Ein wichtiger Faktor ist hier die Bounce Rate und die Impression sowie die CTR. Alle 3 Werte sollten stets optimiert werden und mit Personen getestet werden, die nicht aus dem Unternehmen kommen. Das können sowohl Branchenfremde als auch Branchenzugehöhrige Personen sein. Sie haben es geschafft mit Ihrem Onlineshop SEO einige Keywords auf den ersten Rang zu bringen doch Ihre Benutzer springen schnell wieder ab? Dann haben Sie zwar Google aber nicht die Benutzer überzeugt. Schauen Sie sich die Seite nochmals genaue an und prüfen ob innerhalb von 3 Sekunden klar wird, wofür die Seite da ist. Wenn nicht, überarbeiten Sie den Titel und testen Sie fleissig. Denn bereits nach kurzer Zeit wird Google merken, dass Sie zwar für die Suchmaschinen eine relevante Seite darstellen, jedoch nicht für den Nutzer.

7. Traffic

Im Bereich Traffic kümmern wir uns um alle Zahlen die wir im Onlineshop SEO und sonstigem Suchmaschinen-Marketing erhalten. Doch um Tools wie Google Analytics richtig bedienen zu können, bedarf es häufig erstmal etwas Übung. Doch das Wissen über ein korrektes Tracking ist von essenzieller Bedeutung für ein gutes Online-Marketing.

7.1 Benutzertracking

Kein Online-Marketing ohne Benutzer Tracking. In Zeiten von Consentmanager ist das Benutzertracking sicherlich etwas schwieriger geworden, jedoch immer noch gut möglich. Wir empfehlen unseren Kunden stets alle Google Tools zu nutzen. Für das Tracking sind besonders wichtig:

  • Google Analytics
  • Google Search Console
  • Google Tag Manager

Über diese drei Tools können Sie sehen, über welchen Kanal die Benutzer auf Ihre Seite gekommen sind, was sie dort wie lange gemacht haben, wo sie physisch herkommen, welche Art von Gerät sie nutzen und tausende weitere Daten die Ihnen zur Verfügung stehen. Google Analytics ist dabei perfekt geeignet um viele Daten zu analysieren. Der Tag Manager hilft dabei Conversion und andere Trackingfunktionen zu verifizieren und die Search Console hilft unter anderem dabei Fehler zu identifizieren. Als Webmaster empfehlen wir Ihnen daher mindestens einmal wöchentlich einen Blick in die Search Console zu werfen. Für Onlineshop SEO benötigen Sie vor allem die Search Console und Analytics. Es müssen nicht immer teure SEO sein wie Sistrix, Semrush, usw. Allein diese beiden Tools stellen Ihnen bereits genügend Daten zur Verfügung, um den Onlineshop für SEO zu optimieren.

7.2 UTM Tags

Wenn wir in unseren Seminaren fragen, ob die Nutzer schonmal einen UTM Tag gesehen haben, sagen mehr als 90 % nein. Dabei sehen und nutzen alle Internetnutzer diese kleinen Helfer ständig. UTM Tags sind Erweiterungen der URL die Google Analytics & Co. sagen, woher sie kommen und zu welcher Kampagne Sie zählen.
UTM Tag teilen sie nach folgenden Punkten auf:

  • Quelle
  • Medium
  • Kampagnen Name
  • Kampagnen Term
  • Kampagnen Inhalt

Quelle ist der Herkunftsort, zum Beispiel Google, Ecosia, Facebook, und andere.
Medium ist die Art der Herkunft, zum Beispiel organisch, cpc, link und andere.
Beim Bereich Quelle & Medium empfehlen wir Ihnen eine Tabelle mit für Ihren Onlineshop möglichen Arten zu erstellen. Das hat den Vorteil, dass nicht wild über die Abteilungen hinweg irgendwelche eigenen Bezeichnungen gewählt werden.
Der Kampagnenname kann ein beliebiger Name sein für Ihre Kampagne.
Im Term wird weiter noch weiter heruntergebrochen und ein spezieller Term oder eine Abteilung angegeben. Im Bereich Inhalt gehen wir ganz tief und können zum Beispiel einzelne Links eines Dokuments als UTM Tag hinterlegen.
Da auch wir wissen, dass das ganze nun etwas plastisch klingt, hier mal ein Beispiel wie UTM Tags in unserem Alltag für ein korrektes Tracking sorgt.
Wir haben in unserem Onlineshop einen neuen informellen Content geschaffen und möchten diesen nun über unterschiedliche Arten im Internet verbreiten. Den Fachbegriff, den wir dazu nutzen lautet, Content Distribution. Genau wie in der Versandabteilung Artikel verschickt werden, müssen auch Artikel im Internet verteilt werden. Wir können schließlich nicht davon ausgehen, dass alle Benutzer auf unsere Seite gehen und alle Inhalte immer finden.
Als Distributionsflächen haben wir uns Instagram, Facebook und Google als Quelle ausgesucht. Somit haben wir die Wahl zwischen. Zudem möchten wir den sowohl einen organischen Traffic erhalten und bezahlten. Somit ergeben sich anhand unserer Wünsche die Szenarien:

  • Quelle: Google
  • Medium: Organisch
  • Medium: CPC
  • Quelle: Facebook
  • Medium: Organisch
  • Medium: CPC
  • Quelle Instagram
  • Medium: Organisch
  • Medium: CPC

Anhand dieser Daten können wir nun bereits auswählen, welche Quelle für unsere Content-Distribution am erfolgreichsten war und welches Medium.
Da wir Quelle und Medium immer nach dem gleichen Schema angeben, brauchen wir nun einen Kampagnen-Namen. Dieser muss ebenfalls für alle Marketing-Maßnahmen bezüglich dieser Kampagne gleich sein. So können Sie am Ende des Jahres alle Kampagnen vergleichen und sehen, welche am erfolgreichsten waren.
In den meisten Fällen, reichen Quelle, Medium und Kampagnen Name bereits aus. Wenn Sie nun noch tiefer in das Tracking einsteigen möchten und einzelne Links aus Kampagnen Tracken möchten, nutzen Sie am besten die Term und Inhalte. Als Term bieten sich Teile eines Artikels an und als Inhalt die unterschiedlichen Links. Diese sogenannten UTM-Parameter können sie sich bequem mit dem Google Campaign URL Builder erstellt werden. Mittels dieser UTM-Parameter können Sie zudem verhindern, dass Google Analytics den Traffic nicht analysieren kann und ihn der Quelle “direct / none” zuteilt.

7.3 Custom Audiences

Sowohl für Facebook als auch für Instagram können Sie Custom Audiences erstellen. Für Custom Audiences erstellen Sie einen Facebook Pixel. Eine Custom Audience ist eine Targeting-Option für Social-Media-Werbeanzeigen, um deine Zielgruppe aus Facebook & Instagram Nutzern aufzubauen. Anhand des Pixels erkennen Google & Instagram, dass sie bereits auf der Seite waren und zur Zielgruppe gehören. Nun kann gezielt Werbung nur für Sie als Seitenbesucher ausgespielt werden. Das klappt zum Beispiel sehr gut, wenn Sie einen Artikel in den Warenkorb gelegt aber den Artikel nicht bestellt haben. Der Artikel kann nun per Social Media Werbung erneut angezeigt werden, um den Besucher doch noch vom Kauf zu überzeugen.

KPIs definieren

Kein erfolgreiches Online-Marketing ohne Messung der Zahlen. Doch welche Zahlen sind für ein erfolgreiches Onlineshop SEO wichtig und welche nicht? Wenn Sie sich diese Frage nun auch gestellt haben, ist das schonmal ein gutes Zeichen. Als KPIs bezeichnet man Key Performance Indicators, also die wichtigsten Zahlen eines Online Unternehmens.
Typische KPis können sein: Umsatz, Conversion Rate, durchschnittlicher Warenkorbwert, Bouncerate, CTR und viele, viele weitere.
Für eine dauerhafte Kontrolle der KPIs erstellen wir für unsere Kunden immer ein Google Data Studio. Hier erhalten Sie mit ein Dashboard das Ihnen nur die gewünschten Daten anzeigt und nicht den kompletten Datensatz eines Analytics oder einer Search Console. Das Data Studio eignet sich perfekt für Inhaber oder Geschäftsführer, da hier auf einen Blick und innerhalb kürzester Zeit alle Daten zur Verfügung stehen.

Onlineshop SEO – Unser Fazit

Onlineshop SEO ist wie alle SEO Disziplinen eine sehr komplexe Angelegenheit. Diese Liste kann Ihnen helfen sowohl kurzfristige als auch langfristige Ziele zu erreichen und die Rankings Ihres gesamten Shops zu verbessern. Bessere Rankings bedeuten bessere Umsätze und hoffentlich auch höhere Gewinne Ihres Onlineshops. Welche SEO Maßnahme Sie als erster nutzen sollten hängt stark von Ihrem Wissenstand und bisherigen Maßnahmen ab.
Online-Marketing schläft nicht und Google & Co. ändern ständig Ihre Rankingfaktoren. Daher wird diese Liste auch dauerhaft erweitert und nach neuestem Stand verbessert.
Gerne stehen wir Ihnen als Onlineshop SEO Agentur natürlich auch für die Optimierung Ihrer Inhalte zur Verfügung, schreiben Sie uns hierfür einfach eine Nachricht oder rufen Sie an.

Diese Onlineshops können wir SEO optimieren

Onlineshop SEO ist unabhängig von Ihrem verwendeten Shop System. Neben den großen Anbietern wie Shopify, Shopware, WooCommerce, Magento, usw. können wir Ihnen somit SEO für mehr als 150 unterschiedliche Shopsysteme anbieten. Auf Wunsch können wir die Daten auch in Ihrem System direkt hinterlegen. Eine Liste der uns aktuell bekannten Shop Systeme finden Sie hier. Klicken Sie einfach auf den jeweiligen ersten Buchstaben, um nach Ihrem Shop-Anbieter zu suchen. Ihr Anbieter ist nicht mit dabei? Kein Problem. Senden uns einfach eine kurze Nachricht und wir schauen für Sie ob wir auch mit Ihrem System zusammen arbeiten können.

  • ALZURA Shop
  • Apt ebusiness
  • Aberlos – Produktwunder
  • Bigware
  • Bigcommerce
  • Contao
  • CORE – ZMB GmbH (ZMBCORE)
  • commercetools – SPHERE.IO
  • Commerce seo
  • Comarch
  • CHAMELEON ESONO AG
  • CCV Shop
  • Cauposhop
  • ElectronicSales es:shop
  • e-vendo AG
  • e-matters
  • Gambio
  • GlobeCharge – santu
  • Hybris
  • Host Europe
  • HEROIC SHOP
  • H H G multistore
  • ipilum
  • IBM WebSphere Commerce
  • JTL
  • Jimdo
  • Kaufengel
  • Lightspeed
  • Magento (Open Source, Premium & Premium Plus)
  • Mondoshop MONDO MEDIA
  • Mallux
  • Oxid eSales
  • Plentymarkets
  • PrestaShop
  • Powergap
  • Pinnacle Cart
  • Randshop
  • Shopify
  • Shopify Plus
  • Shopware
  • SAP Hybris
  • SUPR Shop
  • Strato
  • Silver.Solutions
  • shopcloud
  • Serverspot
  • Salesforce
  • typo3multishop.com
  • Tictail AB
  • Telekom Shop
  • versacommerce
  • WooCommerce
  • WordPress
  • WiX
  • Webflow
  • WP Shop
  • Weebly
  • WEBSALE
  • xt Commerce
  • Xonic-solutions
  • Xanario
  • X-Cart

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